Der Neue Ennser und die Zeit nach der Corona-Krise

Hits: 126
Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 06.04.2020 10:36 Uhr

ENNS. Es tut sich was in Enns! Auch wenn man es auf den ersten Blick nur erahnen mag. Doch halten viele dieser Tage zusammen, wie man es in Enns gewohnt ist, wenn es schwere Zeiten zu überwinden gilt (von Rafael Haslauer).

Und schwere Zeiten sind es, wirtschaftlich gesehen, allen voran für den Handel. Denn während die einen ihre Geschäfte geschlossen halten müssen, kämpfen jene, die noch dürfen, mit Armen und Beinen um ihre Betriebe, um ihre Lebenswerke, um ihre Existenzen. Mit Hingabe und stets mit einem Lächeln auf den Lippen, das selbst die Mundschutzmaske nicht zu verbergen vermag, und als würde die Last, die man hinter dem Rücken zu verstecken versucht, nicht existieren.

Danke sagen

Man zeigt Mut und Entschlossenheit. Und man ist dankbar; einerseits darüber, jeden Morgen das Geschäft aufsperren zu dürfen, andererseits über die treuen Stammkunden, wie es - trotz aller Umsatzeinbußen - etwa Ursula Sadlauer formuliert: „Man kann nur Danke sagen.“ Und Danke sagen auch die Hofladen-Ladys - nach wie vor mit einem Lächeln im Gesicht, denn: irgendwie müsse es weitergehen. Für alle. Und da sind wir, die Kunden, den vielen Mitarbeitern in den Supermärkten und Lebensmittelgeschäften zu Dank verpflichtet, die aufopferungsvoll den Betrieb am Laufen halten.

Arbeitsplätze sichern

Und davon gibt es viele in Enns. Neben der Initiative „Enns bringt“s„ bringt etwa auch das Taxiunternehmen Brenner Einkäufe nachhause und ist weiterhin für seine Kunden da: “Helfen Sie uns, die Arbeitsplätze zu sichern und tragen Sie so zur Erhaltung einer lebenswerten Region bei„, lautet die Bitte an alle. Und tatsächlich ist es die Region, die wir nun alle vermehrt ins Auge fassen sollten, da es eine Zeit nach der Krise geben wird, die ich persönlich gerne in einer Stadt erleben würde, die weiterhin über Geschäfte und Gastronomiebetriebe verfügt. Über Bäckereien und kleine Läden. Und über Menschen, denen es wichtig ist, der Stadt Leben einzuhauchen, wie es auch bisher stets der Fall gewesen war. Lassen Sie uns jetzt also nicht damit aufhören.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Der Neue Ennser auf Wirtshaustour durch die Ennser Innenstadt

ENNS. Für den Neuen Ennser fühlte es sich an wie Geburtstag, Weihnachten und Ostern zusammen, als seine geliebten Gastgärten endlich wieder zum Essen und Trinken einluden. Auch der Markt ...

19-jährige St. Pantaleonerin über die Corona-Krise in New York

ST. PANTALEON-ERLA/NEW YORK. Nach der bestandenen Matura beschloss die 19-jährige Theresa Gruber aus St. Pantaleon-Erla ein Auslandsjahr in New York einzulegen. Seit Juni 2019 lebt sie bei ihrer Gastfamilie ...

Schlange verursachte Kurzschluss

ASTEN. Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr heute Nacht zu einem ungewöhnlichen technischen Einsatz alarmiert. Eine Schlange war in den Stromverteiler eines Hauses gekrochen und hatte für ...

Alles NEU macht der ….

Seit letzter Woche hat der St. Valentiner Pfarrsaal ein neues Gesicht!

Mehr Badegäste und Saisonkarten für Ennser Freibad zugelassen

ENNS. Das Ennser Freibad wird voraussichtlich am 29. Mai öffnen. Aufgrund der Corona-Krise gibt es Einschränkungen, die nun etwas gelockert wurden.

Vier ehemalige Zivildiener unterstützen das Rote Kreuz St. Valentin

St. Valentin. Im Rahmen ihres außerordentlichen Zivildienstes unterstützen vier ehemalige Zivildiener das Rote Kreuz St. Valentin.

STADTPFARRKIRCHE ST. VALENTIN Klang:Raum:Kirche

Diakon Manuel Sattelberger: „Corona sei Dank!“ gibt es – an Sonntagnachmittagen - seit Ende April in der Stadtpfarrkirche St. Valentin das neue Angebot „Klang:Raum:Kirche“.

Das Sattlermuseum Hofkirchen öffnet wieder und arbeitet weiter an neuen Projekten

HOFKIRCHEN. Die Corona-Krise hat die Pläne des Sattlermuseums ordentlich durcheinander gewirbelt. So wurden bereits der Flohmarkt und die 15-Jahrfeier im August abgesagt.