In Niederneukirchen packen die Jugendlichen ordentlich mit an
NIEDERNEUKIRCHEN. Jugendliche gehen mit Vorbild voran und starten als erste Gruppe den großen Funcourt Umbau in der Gemeinde Niederneukirchen.

Ein altes Sprichwort sagt „Lass die Menschen ihr eigenes Heim bauen und sie achten und pflegen es, weil sie wissen, wie viel Arbeit es war“. Diese Form der Beteiligung wird bei der offenen Jugendarbeit „Zukunft Jugend“ in Niederneukirchen seit Jahren gelebt bei allen Projekten. So auch die letzten Tage, wo der Startschuss für den großen Umbau des Generationenplatzes beim Funcourt in Niederneukirchen von statten ging.
Umbau auf mehrere Etappen
Die Kids packten hier gleich ordentlich an, beim Abbau des gesamten Fußbodens mit rund 1.000 Platten. Mit ihren eigenen Händen und Schweiß wurde der Startschuss für eine Begegnungszone für Jung und Alt geschaffen. Als kleine Motivation gab es eine Stärkung vom Bürgermeisters Christoph Gallner. Der Umbau wird auf mehrere Etappen abgehalten und die verschiedensten Gruppen werden eingebunden, um eine große Beteiligung und Nutzung zu schaffen. „In Niederneuricken wird seit eh und je das miteinander großgeschrieben, so können Projekte auch schnell und zielorientiert abgewickelt werden“, sagt Geschäftsführer von Zukunft Jugend, Sascha Reischl.
Zahlreiche Aktivitäten
Die neue Freizeitanlage in Niederneukirchen wird zahlreiche Aktivitätsplätze beinhalten. Gemeinsam mit Sportpädagogen der Mittelschule Niederneukirchen sowie der Sozialarbeit „Zukunft Jugend“ von Sascha Reischl wurde ein zukunftsorientiertes Konzept entwickelt, das für jede Altersgruppe eine sportliche und sinnvolle Freizeitgestaltung bietet. Der neue Funcourt soll ein Platz der Begegnung werden für alle Generationen, mit neuen Methoden und Techniken wird es vom Kraftplatz bis zu kleinen Motorik Park viele spannende Feinheiten geben. Mit Unterstützung der neuen Medien wird die gesamte Anlage digitalisiert so, dass auch die mehrfache Nutzung besteht. „Die Gemeindeführung an der Spitze Bürgermeister Christoph Gallner sowie alle Fraktionen haben in den letzten Jahren schon oft gezeigt, dass sie für innovative neue Projekte sehr offen sind, so können auch solches Projekt gut gemeinsam realisiert werden“, so Reischl und weiter: „Die Jugend hat hier schon vorgelegt und wird noch bei zahlreichen Teilabschnitten mithelfen. Es ist gerade jetzt wichtig die sozialen Begegnungszonen in einer Gemeinde wieder zu beleben, um einen guten Start aus der Pandemie zu schaffen und wieder zurück zur alten Normalität zu kommen. Die Gemeinde Niederneukirchen fungiert hier als Voreitergemeinde im gesamten Bezirk mit zahlreichen Projekten in dieser Richtung und wir von Zukunft Jugend sind Stolz bei vielen dabei zu sein.“
Über „Zukunft Jugend“
Das in Österreich einzigartige Mobile Jugendzentrum sowie das Konzept offene Jugendarbeit betrieben von „Zukunft Jugend“ ist seit vielen Jahren in den Gemeinden aktiv und darf die Jugendlichen in allen Lebenslagen unterstützen. Es wird immer wichtiger für Jugendlichen da zu sein und sie in den verschiedensten Lebenslagen zu begleiten und zu unterstützen. Das Team von „Zukunft Jugend“ bestehend aus Sozialpädagogen, Streetworkern, Trainern und Psychosozialen Coaches darf diese Aufgabe seit vielen Jahren in zahlreichen Gemeinden in OÖ übernehmen. „Wir arbeiten aufbauend auf einem fünf Säulen System, sodass wir eine flächendeckende offene Jugendarbeit gewährleisten können. Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung und ein außergewöhnliches Konzept, dürfen wir auch in der Gemeinde Niederneukirchen Angebote für die Jugend setzen“, sagt Sascha Reischl.


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