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KRONSTORF. Das Raiffeisen Cup Tarockturnier wurde kürzlich zum ersten Mal in Kronstorf ausgetragen. Dabei konnte sich die Astnerin Ingeborg Rathner gegen 115 Spieler aus ganz Oberösterreich durchsetzen. Unter den 23 Teilnehmern der Kronstorfer Tarockrunde war Franz Hubmer am erfolgreichsten.

Ingeborg Rathner aus Asten flankiert von zwei weiteren Gewinnern. (Foto: Rupert Dworak)
Ingeborg Rathner aus Asten flankiert von zwei weiteren Gewinnern. (Foto: Rupert Dworak)

Ingeborg Rathner konnte beim Raiffeisen Cup Turnier im Tarock ordentlich abräumen: Unter 115 oberösterreichischen Teilnehmenden ging sie in Kronstorf als Siegerin hervor. Können und gute Spielkarten waren Voraussetzung dafür, dass Rathner mit 195 Punkten in Führung ging. Aus Kronstorf selbst nahmen 23 Spieler Teil, wobei Franz Hubmer immerhin die Hälfte der Siegerpunktezahl erreichen konnte. Da die Organisation des Raiffeisen Cup gut gelungen ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im nächsten Jahr ein Tarockturnier in Kronstorf stattfinden.

Kartenspiel mit langer Tradition

Tarock gehört zu den ältesten tradierten Kartenspielen der Welt, seine Urform entstand in der Epoche der Frührenaissance (1420-1500). Genaugenommen ist „Tarock“ ein Überbegriff für verschiedenste Stichkartenspiele, wie etwa das Königrufen oder Zwanzigerrufen. Tarockkarten enthalten neben klassischen Farbkarten auch sogenannte Trümpfe, die anhand römischer oder arabischer Ziffern nummeriert sind. Spielsiege und Verluste werden beim Tarock gegengerechnet, die daraus entstehende Zahl ist das Ergebnis.


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