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ASTEN. 92 Prozent der Software-Entwickler sind männlich – das prägt das Bild des „typischen“ Programmierers. Dem will die Firma softaware gmbh entgegenwirken. Darum wurden am Girls Day, am 27. April, wieder Mädchen eingeladen, dieses Berufsfeld kennenzulernen.

Die Mädchen konnten ihre eigenen Ideen für die Software einbringen. (Foto: softaware gmbh)
  1 / 2   Die Mädchen konnten ihre eigenen Ideen für die Software einbringen. (Foto: softaware gmbh)

Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren können beim jährlich stattfindenden Girls Day in teilnehmenden Firmen einen Arbeitstag erleben und Branchen kennenlernen, die für Frauen als „untypisch“ gelten. Neben vielen anderen Teilnehmerinnen in ganz Oberösterreich nützten sieben Mädchen aus Asten, Perg, St. Florian und St. Marien die Gelegenheit und tauchten für einen Tag in die Welt der Software-Entwicklung ein. Anfangs wurden am Papier Skizzen angefertigt und überlegt, wie die App am besten aussehen könnte. „Mein Job hat ganz viel mit Kreativität zu tun: Wie gestalte ich die Benutzeroberfläche am besten? Wie kann die Software den User intelligent unterstützen?“, so Kathrin Enzenhofer, die mit großer Begeisterung die Teilnehmerinnen in ihre Welt mitnahm. Anschließend wurde die App von Tobias Berei, Software-Architekt bei softaware, zum Leben erweckt: Mit wenigen Zeilen Sourcecode entstand ein erster Prototyp für die gezeichnete Software. „Mich hat überrascht, dass Software-Entwicklung viel mehr ist als das reine Programmieren – mir hat der kreative Teil und das Einbringen von Ideen total Spaß gemacht“, erzählt Teilnehmerin Mia.


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