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ASTEN. Schon zeitig in der Früh machten sich am 3. Februar drei Mitglieder der Naturfreunde Asten und eine Naturfreundin der Ortsgruppe Linz auf den Weg nach Grünau. Das ehemalige Gasthaus Enzenbachmühle war Ausgangspunkt für die Wanderung auf den Hochsalm. 

Vier Naturfreunde bei ihrer Wanderung auf den Hochsalm (Foto: Naturfreunde Asten)
  1 / 3   Vier Naturfreunde bei ihrer Wanderung auf den Hochsalm (Foto: Naturfreunde Asten)

Auf dem Weg durch den Wald lag streckenweise das Laub vom Herbst noch sehr hoch und die Wanderer mussten sehr achtsam ihre Schritte setzen, da die Beschaffenheit des Untergrunds (Stein, Wurzel, Matsch) nicht direkt ersichtlich war. Auf den letzten 100 Höhenmetern lag zum Teil noch Schnee. Die Grödel, die über die Wanderschuhe gezogen wurden, leisteten gute Dienste beim Aufstieg zum Gipfel, der auf 1.405 Metern liegt. Neben dem Gipfelkreuz befindet sich hier ein historischer Vermessungsstein.

Traumhafter Panoramablick

Der traumhafte Panoramablick auf das umliegende Bergmassiv mit den interessanten Wolkenformationen als Kulisse war sehr beeindruckend. Der felsige Traunstein im Westen und auch die Gipfel des Toten Gebirges im Südwesten waren gut sichtbar. Der Abstieg erfolgte über den Kammweg, der schließlich in die Forststraße mündete. In langen Serpentinen ging es talwärts. Die Auswirkungen der starken Winterstürme waren auch hier nicht zu übersehen. Am Wegesrand lagen einige abgebrochene Bäume. Der letzte Teil des Weges führte wieder entlang des Enzenbaches zurück zum Ausgangspunkt. In Summe wurden ca. 880 Höhenmeter zurückgelegt. Abschließend erfolgte die Einkehr im Landgasthof Holzing in Pettenbach.

Bemerkenswerte Beschilderung

Besonders bemerkenswert ist die Beschilderung des Wanderweges (Nr. 438) vom Wegewart des Österreichischen Alpenvereins Wels. Der ehemalige Lehrer beschriftete alle Schilder fein säuberlich per Hand. Der eine oder andere Hinweis – wie „Halbzeit is‘ scho‘ oder „Grad no‘ 115 Höhenmeter …“ – motivierte die Wanderer.

 


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