Bruckners Volksmusik-Wurzeln: Wirtshausroas in St. Florian belebte Traditionen
ST. FLORIAN. Im Rahmen der St. Florianer Brucknertage spielten bei der Florianer Wirtshausroas drei verschiedene Volksmusik-Ensembles in drei unterschiedlichen Florianer Wirtshäusern groß auf.

Anton Bruckner begann seine musikalische Karriere nicht nur als Organist, sondern auch als Volksmusikant. In Windhaag (Bezirk Freistadt) hat er als Geiger an Sonn- und Feiertagen regelmäßig im Wirtshaus zum Tanz aufgespielt. Diesem Bezug zur Volksmusik wollte die Marktgemeinde St. Florian mit der Wirtshausroas nachgehen.
Drei Ensembles, drei Wirtshäuser
Die drei Ensembles „Mühlviertler Laterndlmusi“ aus Rechberg (Bezirk Perg), die „Mostschankl-Musi“ aus Bad Ausee (Liezen, Steiermark) und das bayrische „Wottinger-Trio“ spielten bei der Wirtshausroas musikalische Schmankerl aus ihren Volksmusik-Repertoires. Nach jedem 30-minütigen Auftritt wechselten sie das Wirtshaus. So begannen sie mit ihrer Vorstellung im Stiftskeller St. Florian, zogen weiter zum Gasthaus Wimhofer und gaben schließlich ihr letztes Konzert im Gasthof Franz Ferdinand am Marktplatz. Die Gäste konnten währenddessen gemütlich bei Speis und Trank sitzen bleiben und auf die nächste Gruppe warten.


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