Filmabend in Sankt Valentin widmet sich dem Radfahren in Bogotá
SANKT VALENTIN. Der Ennser Fotoreporter und Filmemacher Wolfgang Simlinger zeigt am Mittwoch, 30. September, um 19.30 Uhr seinen Dokumentarfilm „Ciclovía – wie das Fahrrad eine Metropole erobert“ im Valentinum in Sankt Valentin. Für den 25-minütigen Film verbrachte Simlinger 2023 drei Wochen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Dort begleitete er Radfahrer und Aktivisten und war selbst mit dem Fahrrad in der Metropole unterwegs.

Im Mittelpunkt steht die „Ciclovía“: Seit den 1970er-Jahren werden in Bogotá an Wochenenden und Feiertagen wichtige Straßen für den motorisierten Verkehr gesperrt. Sie stehen dann Radfahrern, Fußgängern und Skatern zur Verfügung. Zehnspurige Stadtstraßen verwandeln sich so an rund 80 Tagen im Jahr in Freizeitflächen.
Mehrere Stimmen kommen zu Wort
Im Film kommen Aktivisten, Radsportler sowie Jaime Ortiz Mariño zu Wort. Der Architekt organisierte 1974 die erste öffentliche Radfahrt in Bogotá. Zwei Jahre später wurde die Ciclovía in das städtische Veranstaltungsprogramm aufgenommen.
„Ich habe den Dokumentarfilm als Medium gewählt, da sich auf diesem Weg die Begeisterung an der Bewegung am besten darstellen lässt“, erklärt Simlinger. Er ist selbst begeisterter Radfahrer und widmet sich auch in weiteren Filmprojekten dem Thema. 2024 entstand ein Dokumentarfilm über den Verein Velodrom Linz, ein weiterer Film über das Radfahren ist in Arbeit.
Die Vorführung beginnt um 19.30 Uhr. Zusätzlich gibt es Informationen über kolumbianischen Kaffee sowie die Möglichkeit, fair gehandelten Kaffee zu verkosten.








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