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ST. PANTALEON/STRENGBERG. 32 Jugendarbeiter aus neun verschiedenen Ländern waren Mitte April bei einem Interkulturellen Austausch des Arbeitskreis Noah „international“ zu Gast und setzten sich mit den Themen Reparieren und Upcycling auseinander.

Übergabe der Paletten-Möbel an Stockschützen in St. Pantaleon. (Foto: Markus Moerwald)
  1 / 2   Übergabe der Paletten-Möbel an Stockschützen in St. Pantaleon. (Foto: Markus Moerwald)

Im Zuge des Erasmus+Projektes „FURNATURE – Up & Recycle“ konnten Michael Scheuchenegger und Vitaly Volodchenko am Hof des Arbeitskreis Noah „international“ in Strengberg zu einem Austausch der besonders aktiven Art einladen. „Wir wollten unseren Teilnehmern aufzeigen, was man aus gebrauchten Dingen noch alles machen kann. Vitaly und ich wollten ein Projekt zum Thema Nachhaltigkeit machen und dabei sind wir draufgekommen: Es muss was mit Handwerk zu tun haben“, erzählt Michael Scheuchenegger. Aus alten Dingen, ausgedienten Paletten und jeder Menge anderen Dingen wurde etwas Neues erschaffen. So konnte zum Beispiel für die Stockschützen in St. Pantaleon eine neue Lounge-Ecke gestaltet werden, die dann bei einem Besuch an Obmann Roland Stadlberger und den Verein übergeben werden konnte. Auch der neue Bürgermeister Roman Kosta ließ es sich nicht nehmen, die multikulturell besetzte Truppe zu begrüßen und ihnen für ihr Engagement zu danken.

Voller Einsatz für die Wiederbelebung von gebrauchten Dingen

„Da sind Leute, die noch nie mit solchen Maschinen gearbeitet haben, das erste Mal eine richtige Sicherheitsausrüstung tragen und nach einer Einweisung sofort loslegen“, zeigte sich Michael Scheuchenegger, einer der beiden Initiatoren begeistert. Am Anfang der Projektwoche wurden einige grundlegende Inputs zu Re- und Upcycling gegeben, danach ging es sofort an die praktische Umsetzung. „Ich dachte, wir fangen mal an und schauen, was draus wird. Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir da einige echte Experten dabei haben. Jeden Tag wurden Sachen repariert, einige neue tolle Möbelstücke geschaffen, auch ein Hochbeet für die Zufahrt und auch einige Kunstobjekte sind entstanden, die wirklich toll sind, so Scheuchenegger. Neben den Arbeitseinsätzen gab es natürlich auch genug Gelegenheit, wie zum Beispiel bei einem Ausflug zur Fischereigesellschaft in Wallsee, um sich über die Arbeit mit Jugendlichen auszutauschen und auch darüber, wie man Jugendliche für solche Aktivitäten motivieren kann. „Natürlich ist unsere Zielgruppe eine andere, die selbst viel mit sich zu tun hat, aber wir merken immer wieder, dass Klimaschutz nicht nur ein Thema der privilegierten Jugend ist. Alles, was man selbst baut, ist etwas Bleibendes“, so Scheuchenegger überzeugt. Ein Problem, Teilnehmer für das Projekt zu finden, hatten die beiden Projektentwickler aufgrund der Aktualität des Themas deshalb nicht, vielleicht wird es auch nicht der letzte Austausch in dieser Form sein.<


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