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ENNS/FRAUENFELD. Bei der Faustball-Europameisterschaft (EM) in Frauenfeld (Schweiz) gewannen die zwei Ennser Gustav Gürtler und Michael Hölzl als Teil der österreichischen Nationalmannschaft die Silbermedaille.

  1 / 2   Als Teil der österreichischen Nationalmannschaft gewannen Gustav Gürtler (1. Reihe, 2. v. r.) und Michael Hölzl (1. Reihe, 4. v. r.) bei der Faustball-EM die Silbermedaille. (Foto: Uwe Spille)

Neun europäische Teams kämpften bei der Faustball-EM auf der Kleinen Allmend in Frauenfeld (Schweiz) um den begehrten Europameister-Titel. Für Österreich gingen unter anderen die beiden Ennser Gustav Gürtler und Michael Hölzl an den Start.

Sieg gegen Polen und die Schweiz

Nach Platz zwei in der Vorrunde siegten sie klar gegen Polen im Viertelfinale. Auch im Halbfinale triumphierte das österreichische Team, diesmal über die Schweiz. Das Gastgeber-Land schaltete zuvor noch im Viertelfinale Tschechien aus.

Nervenkitzel im Finale

Beweisen musste sich Österreich im Finale gegen den regierenden Europameister Deutschland. Es war ein wahrer Nervenkrimi, den sich die beiden EM-Finalisten vor 2.300 Zuschauern in der ausverkauften Arena von Frauenfeld lieferten. Denn obwohl das Nationalteam anfangs noch mit 2:1 in Führung ging, gelang es den Deutschen immer wieder auszugleichen. Im sechsten Satz geriet das österreichische Team erstmals in Rückstand. Schließlich stand es 9:9, bevor die gegnerische Mannschaft die letzten entscheidenden Punkte machte. Am Ende reichte es knapp mit 10:12 im siebten Satz nicht mehr für Gold, aber für die Silbermedaille.


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