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ENNS. Nun ist die Katze aus dem Sack: Vizebürgermeister Christian Deleja-Hotko wird wie von Insidern erwartet nächstes Jahr bei den Gemeinderatswahlen als Bürgermeister-Kandidat der SPÖ Enns antreten.

Christian Deleja-Hotko leitete früher das Jugendzentrum in Enns. Foto: Simlinger
Christian Deleja-Hotko leitete früher das Jugendzentrum in Enns. Foto: Simlinger

Tips:2021 sind Sie bereits 30 Jahre in der Ennser Gemeindepolitik tätig. Die Wahl zum Bürgermeister wäre passend, um das Jubiläum zu feiern?

Deleja-Hotko: Die Wahl zum Bürgermeister wäre der Höhepunkt meiner kommunalpolitischen Karriere. Ich fühle mich mit 54 Jahren im richtigen Alter, diese verantwortungsvolle Aufgabe im Sinne der Ennserinnen und Ennser zu übernehmen und noch mehrere Jahre auszuüben.

Tips:Sie sind Sozialarbeiter, waren früher Jugendzentrumsleiter in Enns und arbeiten beim Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB) in Linz. Inwiefern fließt Ihr Job in Ihre politische Arbeit mit ein?

Deleja-Hotko: In meiner Tätigkeit in der Betreuung und Vermittlung von arbeitslosen Menschen bin ich täglich mit sozialen Nöten konfrontiert. Dies hilft mir dabei, in der Kommunalpolitik den Blick für das Wesentliche zu behalten.

Tips:Was sind Ihre wesentlichen Ziele für Enns, die Sie als Bürgermeister umsetzen wollen?

Deleja-Hotko: Wohnen für alle Lebenslagen wie Junges Wohnen oder auch Generationenwohnräume, die Gestaltung des Lebens- und Wohnraumes Enns wie der Spiel- und Freizeitanlagen, Mobilität mit gutem Klima mit Verkehrsberuhigung und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr, der Ausbau von Betreuungseinrichtungen für Jung und Alt und die Gestaltung der öffentlichen Räume wie der Stadtplatz sind ganz wichtige Ziele für mich und mein Team.

Tips:Auch Themenspielplätze sind Ihnen ein Anliegen. Haben Sie tatsächlich vor, eine Pumptrackbahn in Enns zu errichten?

Deleja-Hotko: Ja. Eine Pumptrackbahn ist ein wichtiges zusätzliches Sport- und Freizeitangebot für unsere Jugend und jungen Erwachsenen – nicht zuletzt auch als Gegenpol zur digitalen Welt.

Tips:Was sind Ihre Pläne für den Klostergarten?

Deleja-Hotko: Hier habe ich viel vor. Ich möchte eine Oase schaffen, ein Zentrum für Kultur, Begegnung und Erholung inmitten der Stadt. Ich lade die Ennserinnen und Ennser ein, gemeinsam mit mir einen neuen Lebensraum in und für unsere Stadt zu entwickeln und zu gestalten.

Tips:Die Bürger werden also bei der Umsetzung der Pläne miteingebunden?

Deleja-Hotko: Selbstverständlich. Bürgerbeteiligung beginnt schon bei der Planung von Projekten. Die Entwicklung unserer Stadt ist für mich ohne die Einbindung der Bürger und deren Ideen nicht vorstellbar.

Tips:Als ehemaliger Fraktionsobmann der SPÖ Enns haben Sie regelmäßige Treffen aller Ennser Fraktionsobmänner ins Leben gerufen. Wird Ihnen die gute Zusammenarbeit innerhalb der Parteien auch weiterhin am Herzen liegen?

Deleja-Hotko: Wir haben in Enns ein sehr gutes Klima, das von gegenseitiger Wertschätzung und einer besonderen Gesprächskultur geprägt ist. Das soll auch mit einem Bürgermeister Christian Deleja-Hotko fortgesetzt werden.


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