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ENNS. Im Jahr 2021 wurden auf dem österreichischen Teil der Donau laut Statistik Aus­tria 8,3 Millionen Tonnen Güter befördert. Damit lag das Transportaufkommen mit einer Zunahme um 0,3 Prozent nur geringfügig über dem Wert des Jahres 2020.

Container-Terminal im Ennshafen (Foto: Ennshafen)
Container-Terminal im Ennshafen (Foto: Ennshafen)

Im langjährigen Vergleich ist dies der drittniedrigste Wert seit 1995. Bei der Gesamttransportleistung auf der In- und Auslandsstrecke kam es zu einer Abnahme von 1,5 Prozent auf 7,4 Milliarden Tonnenkilometer, die Anzahl der Beförderungen reduzierte sich um 1,1 Prozent auf 7.986. Ein eindeutiger Zusammenhang mit der Corona-Pandemie konnte bei der Entwicklung des Güterverkehrs auf der Donau weder für 2020 noch für 2021 be­obachtet werden, da es bei der Güterschifffahrt aufgrund von wetterbedingten Einflüssen immer wieder zu Schwankungen bei den Beförderungsmengen kommen kann. Der wasserseitige Güterumschlag – also die Summe der zu Wasser ein- und ausgeladenen Güter – lag 2021 mit 7,9 Millionen Tonnen um 8,7 Prozent (+ 0,6 Millionen Tonnen) über dem Vorjahreswert.

Ennshafen im Aufwind

Mit Ausnahme des Hafen Krems konnten alle Häfen und Anlegestellen beim Wasserumschlag auf dem inländischen Abschnitt der Donau Zuwächse erzielen. Im Ennshafen gab es sogar ein Plus von 28,6 Prozent bzw. 0,3 Millionen Tonnen auf 1,2 Millionen Tonnen. Auch die Schleusungen von Personenschiffen (15.485) sind übrigens wieder um mehr als das Doppelte im Vergleich zu 2020 gestiegen, allerdings liegt die Zahl noch immer rund 70 Prozent unter Vorkrisenniveau. Die Anzahl der geschleusten Güterschiffe verringerte sich 2021 um 6,8 Prozent bzw. 4.325 auf 59.198.


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