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ENNSDORF. In der Gemeinderatssitzung vom 10. März wurde ein Grundsatzbeschluss für Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Lagerhausstraße/Getreidegasse/St. Valentiner Straße gefasst.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Betroffene Grundeigentümer und Nachbarn wurden im Vorfeld über die geplanten Maßnahmen informiert. Derzeit werden die notwendigen Zustimmungserklärungen für die wasserrechtliche Einreichung bei der Bezirkshauptmannschaft Amstetten eingeholt. Für eine bauliche Umsetzung ist die Zustimmung von Eigentümern, Behörde und Fördergebern notwendig. Das Projekt sieht eine Adaptierung des alten Damms in einem Teilbereich sowie die Errichtung einer Schutzmauer im Bereich der Liegenschaften Getreidegasse und St. Valentiner Straße vor.

Alter Damm nicht vollständig sanierbar

Das alte Dammbauwerk aus dem 19. Jahrhundert, welches sich entlang der Au bis zur Autobahnbrücke erstreckt, kann nicht vollständig saniert werden. Ein Gutachten aus dem Jahr 2018 ergab, dass der Damm grundsätzlich standsicher ist, jedoch eine Gefahr durch Sickerwasser-Austritte besteht. Daher soll dieser Damm weiter bestehen bleiben. Sollte bei einem 100-jährigen Hochwasser der Damm brechen, dann schützt als zusätzliche Versicherung das neue Schutzbauwerk vor Überflutungen der Siedlungen. Die Hochwasserschutzmaßnahmen werden von Bund- und Land mit bis zu 80 Prozent gefördert. Dafür ist eine Kosten-Nutzung-Untersuchung notwendig. Daher kommt es im ersten Halbjahr 2022 zu Ortsbegehungen von betroffenen Liegenschaften durch das beauftragte Ingenieurbüros FHCE Dr. Flögl Ziviltechniker GmbH und einem Vertreter der Gemeinde.


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