ENZENKIRCHEN. Gegen einen Brand in einem Lokal in Enzenkirchen kämpfen derzeit 13 Feuerwehren mit mehr als 220 Mann.

Beim Eintreffen der FF Enzenkirchen stand ein Teil des Lokals in Enzenkirchen bereits in Vollbrand. Der Besitzer teilte mit, dass sich keine Personen mehr im Objekt befanden. Ein anfangs eingeleiteter Innenangriff unter Atemschutz musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Stark verrauchte restliche Gebäudeteile wurden unter Atemschutz vorsichtshalber noch kontrolliert. Insgesamt sieben Strahlrohre verhinderten eine Brandausbreitung in andere Gebäudeteile. Mehrere Gasflaschen konnten aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
Mit Unterstützung von zwei Hubsteigern der Feuerwehren Andorf und Engelhartszell und einem Kran einer Privatfirma wird nun versucht von außen Löschwasser einzubringen. Außerdem muss das Dach abgetragen werden, um in den Zwischendecken löschen zu können. Der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle. Die weiteren Löscharbeiten werden sich aber noch über Stunden hinziehen.
Bis jetzt wurden bereits sieben Atemschutztrupps eingesetzt, die laufend vom Atemschutzfahrzeug der FF Schärding mit frischen Atemluftflaschen versorgt werden. Größtes Problem ist nach wie vor, dass ein Betreten des betroffenen Lokals wegen Einsturzgefahr noch nicht möglich ist.
Die Brandursache wird von der Polizei und Sachverständigen ermittelt.


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