Von Biomüll zu grünem Strom – Zellinger setzt neue Maßstäbe
FELDKIRCHEN. In wenigen Wochen ist es so weit: Das Abfallwirtschaftsunternehmen Zellinger nimmt eine in Österreich einzigartige Biomüllaufbereitungsanlage in Betrieb.

„Seit vielen Jahren setzen wir uns intensiv mit der nachhaltigen Verwertung und Aufbereitung von biogenen Abfällen auseinander. Mit der neuen Anlage wandeln wir äußerst effizient Biomüll in Strom und Wärme um und sorgen damit für eine grüne Kreislaufwirtschaft“, beschreibt Zellinger-Geschäftsführer Jürgen Humer. Vier Millionen Euro investiert das Familienunternehmen in den Neubau und schafft dadurch weitere staufreie Arbeitsplätze in der Region.
Verwertbarer Rohstoff
Mit der Erweiterung des ÖKO-Parks reagiert das Unternehmen Zellinger auf die steigenden Mengen an biogenen Abfällen und setzt weiter verstärkt auf erneuerbare Energie. Diese nass-mechanische Aufbereitungsanlage ermöglicht es, beispielsweise Bioabfälle aus der Haushaltssammlung, noch effizienter aufbereiten zu können. Der Bioabfall wird somit zu einem verwertbaren Rohstoff, woraus wertvolles und klimaneutrales Biogas gewonnen und zu Bio-Strom und Bio-Wärme umgewandelt wird. Die daraus gewonnene Bio-Strommenge reicht aus, um den gesamten Energiebedarf des Firmenstandorts Feldkirchen/Herzogsdorf zu decken und weitere 1.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen.



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