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FRANKENBURG. 40 Flüchtlinge sind seit einigen Tagen im Kulturzentrum in Frankenburg untergebracht. Die Grünen Oberösterreich machten sich bei einem Lokalaugenschein ein Bild und sind erfreut über die Hilfsbereitschaft in der Gemeinde.
 

  1 / 2   Die Grünen OÖ machten sich ein Bild von der Unterbringung der Flüchtlinge in Frankenburg. Foto: Grüne OÖ
40 Flüchtlinge sind seit einigen Tagen im Kulturzentrum in Frankenburg untergebracht. Dank des Engagements des Frankenburger Gemeindevorstandes, der einstimmig für die Unterbringung stimmte, gelang es kurzfristig diesen 40 Menschen mit Hilfe des Roten Kreuzes ein trockenes und warmes Quartier mit Verpflegung zu bieten. Bei einem Besuch vor Ort konnten sich der grüne EU-Abgeordnete Michel Reimon, der Klubobmann der Grünen OÖ und regionaler Abgeordneter für den Bezirk Vöcklabruck, Gottfried Hirz, sowie die grüne Bezirkssprecherin und Asylexpertin Claudia Hauschildt-Buschberger von der positiven Stimmung vor Ort und der Qualität der Unterbringung ein Bild machen. „Frankenburg ist ein absolut positives Beispiel wie Oberösterreich Flüchtlinge empfangen kann, die Hilfe brauchen und bei uns sofort Hilfe bekommen. Die Frankenburgerinnen und Frankenburger zeigen enorme Hilfsbereitschaft, heißen die Flüchtlinge Willkommen und integrieren sie im Ort. Das hat Vorbildwirkung“, freut sich Hirz. So geben etwa Bürger Deutschkurse oder bringen Lebensmittel und Selbstgekochtes, Kinder kommen zum Spielen.  Die Flüchtlinge wiederrum bieten ihre Hilfe an und würden sehr gerne Arbeiten in der Gemeinde übernehmen. Begeistert von dieser Welle der Hilfsbereitschaft und dem Engagement der Gemeinde war auch der grüne EU-Abgeordnete Michel Reimon. „Die 28 europäischen Regierungen können von Frankenburg noch etwas lernen, denn die europäischen Regierungen zeigen immer nur mit dem Finger auf die anderen anstatt zuzupacken. Frankenburg packt einfach an, und genau das muss Europa lernen,“ lobt er. Die Unterbringung in Frankenburg ist vorübergehend. In einigen Tagen stellt sich die Frage der Unterbringung erneut. “Wir brauchen einen Notfallplan und entsprechende Vorsorgekapazitäten, um künftig derart prekäre Notsituation zu vermeiden“, bekräftigt Hauschildt-Buschberger ihre Forderung, denn: „Österreich hat immer geholfen, das dürfen wir jetzt nicht stoppen“. Hirz bedankt sich erneut die rasche Hilfe beim Gemeindevorstand, all den anderen Unterstützern und natürlich beim Roten Kreuz, die durch ihren Einsatz diese Verlegung möglich machten.  

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