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BEZIRK FREISTADT. Das Anti Atom Komitee begrüßt die Entscheidung des Ministerrates, E-Mobilität zu fördern, fordert allerdings, dass die E-Fahrzeuge mit österreichischem Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.

"Wenn E-Fahrzeuge mit Atomstrom (am Bild das AKW Temelín) betrieben werden, trägt das nicht zum Klimaschutz bei", sagt das Anti Atom Komitee. Foto: Anti Atom Komitee

„Österreich importiert ca. 15 Prozent seines Strombedarfes, vorwiegend aus Deutschland und Tschechien, nachweislich auch aus Temelin und Dukovany. Dieser Importstrom, der über Strombörsen gehandelt wird, enthält ca. 25 Prozent Atomstrom, ca. 45 Prozent Fossilstrom und nur zu ca. 30 Prozent Strom aus erneuerbaren Energieträgern“, stellt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee klar.

„E-Fahrzeuge mit Atomstrom zu betreiben, ist nicht umweltfreundlich“

„Wenn E-Fahrzeuge mit diesem Strom betrieben werden, sind diese weder umweltfreundlich, noch ein Beitrag zum Klimaschutz. Jedes dieser Fahrzeuge steigert den Import von Atom- und Fossilstrom, wenn nicht gleichzeitig die Entwicklung von Ökostrom in Österreich massiv vorangetrieben wird.“

Doppler betont, sei nicht akzeptabel, dass E-Mobile nicht nur bevorzugt werden, sondern auch finanziell gefördert werden, gleichzeitig aber Förderungen derer, die den Ökostrom für diese E-Mobile produzieren, massiv gekürzt werden und der Bau von Ökostromanlagen in Österreich stagniert bzw. sogar rückläufig ist.

Forderung: mehr Ökostrom für Österreich

„Die Klimaschutzziele können nur dann erreicht werden und Österreich kann nur dann zu 100 Prozent mit österreichischem Ökostrom versorgt werden, wenn die Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern massiv forciert wird und der Handel mit Herkunftszertifikaten für Strom umgehend gestoppt wird“, gibt Manfred Doppler zu bedenken.


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