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Zwei Ausstellungen im Mühlviertler Schlossmuseum: Das Jahr 1989 und Handel im Fokus

Michaela Primessnig, 08.04.2019 16:29

FREISTADT. Die Serie der zeitgeschichtlichen Ausstellungen wird mit einem Rückblick auf die Ereignisse in der ehemaligen Tschechoslowakei im Jahr 1989 abgeschlossen. Außerdem legt das Mühlviertler Schlossmuseum heuer in einer zweiten Ausstellung den Fokus auf Freistadt als Handelsstadt.

Grenzübergang Wullowitz 1990Foto: Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt
  1 / 2   Grenzübergang Wullowitz 1990Foto: Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

Der Fall des „Eisernen Vorhangs“ war ein Ereignis der Weltgeschichte, welches direkt vor unseren Augen stattgefunden hat. Die Auswirkungen sind im Mühlviertel und auch in Freistadt noch heute spürbar. Daher widmet das Mühlviertler Schlossmuseum unter dem Titel „Das Jahr 1989: Grenzöffnung und Samtene Revolution“ diesem Kapitel der jüngeren Vergangenheit eine bis 2. Juni laufende Ausstellung.

Damals beim Greißler

Die stadtgeschichtliche Ausstellung „Galanterie- und Gemischtwaren − der Handel in Freistadt“ setzt bis 1. September Greißler, Krämer und viele andere Händler, die in früherer Zeit die Stadt Freistadt belebten, in den Mittelpunkt. Die bereits im Mittelalter blühende Handelsstadt hat zwar im Lauf der Zeit ihre europäische Bedeutung verloren, aber bis weit in das 20. Jahrhundert war die Stadt von Handels- und Gewerbebetrieben geprägt. In 16 Vitrinen werden Freistädter Handelsbetriebe vorgestellt, die in der Innenstadt ihren Standort hatten und heute nicht mehr bestehen. Ein Blick auf ein Stück Freistädter Zeitgeschichte und Alltagskultur.

Vielleicht wird sich der eine oder andere noch an die Läden erinnern, in denen man als Kind vielleicht noch mit der Mama einkaufen gegangen ist und dann gehofft hatte, dass doch auch noch ein Stollwerck abfallen würde.

Beide Ausstellungen werden am Freitag, 12. April, um 19 Uhr eröffnet. Bis Sommer bzw. Herbst können sie dann zu den Öffnungszeiten besucht werden. Mehr Infos: www.museum-freistadt.at


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