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FREISTADT/HIRSCHBACH/PREGARTEN. Die Museen dürfen schön langsam wieder öffnen. Die Museen im Bezirk Freistadt haben auch während der Coronakrise den Museumsfreunden mit Online-Aktivitäten einiges zu bieten.

Reinhold Klinger, Obmann Museum Pregarten Foto: A. Klinger/Museum Pregarten
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Das Schlossmuseum Freistadt wird bereits am 19. Mai von Dienstag bis Freitag öffnen. Ab 23. Juni kann das Museum wieder zu den normalen Öffnungszeiten besichtigt werden. Vor der Corona-Krise haben sich jeden ersten Mittwoch im Monat Personen im Schlossmuseum getroffen, um gemeinsam alte Fotografien und Filmaufnahmen anzusehen und die abgebildeten Personen und Orte zu identifizieren. Dieses Café Memory wurde nun auf die Homepage www.museum-freistadt.at verlagert. Jeder kann mitmachen, Hinweise können per Mail an das Museum geschickt werden. Seit Kurzem gibt es auch einen virtuellen Rundgang via Google-Maps auf der Homepage (unter Dauerausstellungen). In Zukunft sollen regelmäßig historische Fotos, Videos und Objekte des Monats auf der Homepage gezeigt werden.

Museum Pregarten: Bücher und Exponate der Woche

Das Museum Pregarten wird erst im Juli aufsperren. „Unsere ältesten ehrenamtlichen Helfer sind bereits 80 Jahre und die meisten Aufsichtspersonen schon über 60 Jahre. Wir hoffen, dass dann das verpflichtende Tragen von Mund-Nasen-Schutz für Besucher nicht mehr notwendig sein wird“, sagt Obmann Reinhold Klinger. Veranstaltungen im Stadel des Museums dürfen auch bis Ende August nicht stattfinden. „Wir haben schon vier Veranstaltungen absagen müssen. Das tut weh. Wir werden diese jedoch nachholen, ob heuer oder nächstes Jahr wird sich zeigen.“

Der exakte Termin der Öffnung wird im Vereinsvorstand festgelegt. Gezeigt wird auch heuer die Sonderausstellung „Ehrenamt – Ausbeutung oder Beitrag zu höherer Zufriedenheit?“. Die Verantwortlichen des Museums Pregarten haben sich während der Schließzeiten etwas Besonderes einfallen lassen. Sie haben jede Woche das „Exponat der Woche“ online auf www.museumpregarten.at gestellt, um Museumsfreunden auch während der Corona-Pandemie mit Ausstellungsstücken Kulturgenuss bieten zu können.

Das Museum bringt immer wieder eigene Publikationen heraus oder legt historisch bedeutende Bücher neu auf. Zur Sonderausstellung „Schlösser, Burgen, Ansitze in der Nähe der Aist“ wurden in einem eigenen Buch mehr als 50 historische Denkmäler in Wort und Bild dokumentiert. Auch das Buch von Lorenz Hirsch „Kalchgruber, der Bauernadvokat“ wurde neu aufgelegt. Der Pregartner Heimatforscher hat das Buch 1912/13 geschrieben. Die umfassendste Aufarbeitung der Geschichte der Region Pregarten hat Josef Mayr, Kooperator in Pregarten und anschließend Pfarrer in Hagenberg geschrieben. Das Buch stammt aus 1893 und trägt den Titel „Geschichte des Marktes Pregarten und Umgebung sowie der Schlösser Reichenstein, Greissenberg, Haus und Hagenberg“.

Bauernmöbelmuseum Hirschbach

Die Verantwortlichen des Bauernmöbelmuseum Hirschbach werden nächste Woche entscheiden wann genau, im Juni oder Juli, der Saisonstart des Museums sein wird (Infos: www.museum-hirschbach.at). Gleichzeitig wird die Eröffnung der Sonderausstellung „Reiseandenken aus aller Welt“ vorbereitet. „Unsere ehrenamtlichen Kollegen im Führungsteam freuen sich schon, wenn es wieder losgeht. Die Zeit im Mai werden wir für verschiedene Reparaturarbeiten im Museum nützen“, sagen Kustodin Gerlinde Vorholzer und Obmann Josef Plöchl.


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