Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

HAGENBERG. Mit dem Start der Sanierungsarbeiten am 13. Juli hat in Hagenberg ein bedeutendes Bildungsprojekt begonnen. Die Marktgemeinde investiert in den kommenden Monaten rund 2,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung der Volksschule sowie des Hortes. 

Die geplante Erweiterung der Volksschule Hagenberg umfasst moderne Bildungsräume und einen erweiterten Hortbereich. (Foto: Visualisierung: Marktgemeinde Hagenberg)

„Mit dem Baustart beginnt ein wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Volksschule. In den kommenden Monaten wird in eine moderne und zukunftsfitte Bildungsinfrastruktur für unsere Kinder investiert“, sagt Bürgermeister David Bergsmann.

Altbestand wird modernisiert

Den Auftakt bilden die Sanierungsarbeiten im bestehenden Schulgebäude. Ziel ist es, die Volksschule an die Anforderungen eines zeitgemäßen Bildungskonzepts anzupassen. So werden große Klassenräume geteilt und neue Integrationsräume geschaffen, um eine bestmögliche individuelle Förderung der Schüler zu ermöglichen. Darüber hinaus werden die Elektro- und Sanitärinstallationen vollständig erneuert. Auch die Beleuchtung wird auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt.

Zubau startet im August

Bereits am 3. August folgt der nächste Bauabschnitt mit dem Start des Zubaus. Dieser umfasst zwei zusätzliche Klassenräume für die Volksschule sowie zwei neue Horträume mit den erforderlichen Nebenräumen. Außerdem entstehen ein neuer Raum für textiles Werken sowie ein moderner Konferenz- und Personalraum für das Lehrpersonal. Die Klassen werden mit digitalen Tafeln inklusive Lüftungsanlagen ausgestattet. Auch der Hort wird erweitert und an die aktuellen Anforderungen der Nachmittagsbetreuung angepasst.

Nachhaltige Bauweise

Die Marktgemeinde Hagenberg setzt das Projekt über die VFI & Co KG um. Von Beginn an wurde auf eine nachhaltige Bauweise mit dem Baustoff Holz gesetzt. Nach der Ausschreibung wurden mehrere regionale Unternehmen mit der Umsetzung beauftragt, darunter die Firma Singer als Baumeister. 

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Da die Gemeinde die Investition nicht aus eigenen Mitteln finanzieren kann, werden Darlehen aufgenommen und Landesförderungen beantragt. Rund 36 Prozent der Kosten werden vom Land Oberösterreich getragen.

Ausweichmöglichkeit

Während der Bauarbeiten kommt es zu Einschränkungen im Bereich des Spielplatzes. Das Fußballfeld wird den Baufirmen als Lager- und Zufahrtsfläche dienen und bleibt daher vorübergehend gesperrt. Der vordere Teil des Spielplatzes kann weiterhin genutzt werden. Zudem steht den Schülern der Schlosspark als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. 

Der offizielle Spatenstich für den Ausbau ist für Ende August vorgesehen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Juni beziehungsweise Juli 2027 geplant. Die Gemeinde informiert über Meilensteine des Baufortschritts auf der Homepage hagenberg.at. 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden