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LIEBENAU/WIEN. Längst ist Benedikt Mitmannsgruber kein Unbekannter mehr. Im vergangenen Jahr hat der Lehramtstudent beim Freistädter Frischling den Publikumspreis eingeheimst. Vergangene Woche konnte er sich auch in Wien bei der Kabarett Talente Show durchsetzen und wird im Herbst beim Wiener Kabarett Festival auftreten.

Benedikt Mitmannsgruber holte sich den Sieg mit Auszug aus „Exodus“. Foto: Maria Altmann
Benedikt Mitmannsgruber holte sich den Sieg mit Auszug aus „Exodus“. Foto: Maria Altmann

Bereits vor zwei Jahren ist Benedikt Mitmannsgruber bei der Kabarett Talente Show mit neun anderen Nachwuchstalenten in den Ring gestiegen. Dieses Mal hat es für den Liebenauer gereicht: Die Jury hat den 24-Jährigen zum Sieger gekürt und ihn so als Voract von Andreas Vitasek am 3. September engagiert.

Während man Mitmannsgruber in seiner Heimat derzeit nicht zu sehen bekommt, steht er in Wien meist zweimal in der Woche auf der Bühne. Seit Februar ist der Senkrechtstarter, der erst vor ein paar Jahren in die Kleinkunstszene eingetaucht ist, auch bei einer Agentur unter Vertrag. Auch im Fernsehen hatte der Comedian bereits seine ersten Auftritte. „Ich hoffe, dass im Sommer auch die „Pratersterne“ ausgestrahlt werden, dann sieht man mich auch in ORF 1“, verrät Mitmannsgruber im Tips-Gespräch. In der Corona-Zeit hat der Liebenauer begonnen, an seinem zweiten Programm zu arbeiten. Darin beschäftigt er sich nicht mehr mit seinen Ursprüngen im Mühlviertel, sondern mit seinem Leben mit Frau und Hund in der Stadt Linz, wo er jetzt lebt.

Stadtleben wird zum Thema

„Viele meiner Freunde werden schon Väter, während ich noch immer der Sohn meines Vaters bin, auch das wird Thema sein“, so der 24-Jährige. Sein Markenzeichen, den Norwegerpulli, hat er aber noch nicht an den Haken gehängt und auch die traurige Miene bleibt weiter Teil seiner Masche. Mitmannsgruber würde sich selbst als eine Mischung aus Stand-up-Comedian und Kabarettist bezeichnen: „Das passt auch gut, in der Stadt ist Comedy mehr gefragt, am Land mehr das Kabarett.“ Ein großer Traum wäre für den Nachwuchsstar, in einer Show in Deutschland auftreten zu können. „Natürlich möchte ich auch daheim bald wieder was machen, vielleicht organisiere ich im Herbst wieder eine Show im Mühlviertel mit einigen jungen Kollegen.“


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