Weihnachtsmuseum Harrachstal: Beten mit Händen
WEITERSFELDEN. Einen neuen Anlauf nimmt das Weihnachtsmuseum Harrachstal gleich nach Lockdown-Ende: Mit Freitag, 17. Dezember, öffnete Franziska Winder wieder ihr kleines Privatmuseum. Die Sonderausstellung widmet sich dem Thema „Klosterarbeiten – Beten mit Händen“.

Wie immer hat Franziska Winder für die Vorbereitungen keine Kosten und Mühen gescheut. Klosterarbeiten werden in Handarbeit und nach jahrhundertealter Tradition gefertigt. Als Ausdruck von Volksfrömmigkeit entstehen Verzierungen in fantasievoller Form und aufwändiger Technik. Die Fertigung von vielen kleinen Einzelteilen wird zu einer meditativen Besinnung, zu einem Beten mit Händen. Im Weihnachtsmuseum werden historische sowie zeitgenössische Klosterarbeiten in verschiedenen Techniken wie Krüll-, Golddraht-, Perlen-, Seidenwickelarbeiten gezeigt. Früher hat man mit dieser Technik Reliquien und Gegenstände der Andacht in Klöstern verziert. Es ist Kunsthandwerk auf höchstem Niveau.


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