Asche und Farbe: Werkschau von Martin Molda in der Altstadt
FREISTADT. Ein kleiner, feiner Querschnitt der Werke des bildenden Künstlers Martin Molda wird von 4. Mai bis 25. Juni im Kunsthandwerkshaus mük in Freistadt präsentiert.

In seinen charismatischen Exponaten setzt sich der Bad Zeller Künstler mit Themen wie Leben, Tod und Spiritualität auseinander. Sein Werkzeug ist so archaisch wie sein Umgang mit Licht und Farbe. Mit seinen Händen übermalt er das geschriebene Wort sowie christliche und astrologische Symbole und erschafft so Schicht für Schicht eine lebendige, reliefartige Oberflächenstruktur. Moldas bevorzugte Materialien sind Leinöl, Farbpigmente und Asche als Symbol von Leben und Vergänglichkeit. Die volle Präsenz der ausdrucksstarken Kompositionen entfaltet sich besonders in den großformatigen Exponaten.
Als gelernter Buchhändler hat er einen starken Bezug zu Literatur und Lyrik sowie der Symbolwelt der Astrologie. Molda hat im Zuge seiner künstlerischen Entwicklung alle Stilrichtungen durchlebt – Landschaft, Stillleben, Akte, Christusbildnisse bis zu expressiven großformatigen Bühnenbildern, die live gemalt werden.
Eine Auswahl seiner Werke ist von 4. Mai bis 25. Juni zu den Öffnungszeiten im mük in der Samtgasse 4 zu sehen.


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