Bläsertage: Neunmal Gold und dreimal Silber
FREISTADT. Zwölf Blasorchester, darunter zwei Jugendensembles, stellten sich bei den Bläsertagen des Bezirks mit Konzertwertung dem gestrengen Urteil der Fachjury. Das Resultat: neun Gold- und drei Silbermedaillen.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause wurde am Wochenende wieder die Konzertwertung des Bezirkes Freistadt durchgeführt. „Der Musikverein Bad Zell hatte im vergangenen Juni schon das Bezirksmusikfest samt Marschwertung erfolgreich ausgerichtet und zeichnete nun für die Durchführung der Konzertwertung im Salzhof in Freistadt verantwortlich“, berichtet Bezirksobmann des Blasmusikverbandes Franz Jungwirth. Die Fachjury. Gottfried Reisegger, Werner Parzer und Gernot Haidegger, bewerteten die Leistungen der teilnehmenden Kapellen und zeigten sich mit den Darbietungen insgesamt recht zufrieden.
„Neun Gold- und drei Silbermedaillen konnten an den beiden Tagen an die angetretenen Orchester überreicht werden“, freut sich Bezirkskapellmeisterin Marlies Barth-Miesenberger. „Immer mehr Orchester werden mittlerweile von Dirigenten-Teams geleitet, die meist aus einem erfahrenen Kapellmeister und einem frisch ausgebildeten Orchesterleiter bestehen. Dadurch ist die musikalische Leitung der Blaskapellen gut abgesichert und Dirigenten und Musiker können gegenseitig von neuen Inputs und von langjähriger Erfahrung profitieren.“
Das beste Wertungsergebnis mit 95,7 Punkten erspielte der Musikverein Rainbach in der Leistungsstufe B unter der musikalischen Leitung von Stefan Fleischanderl und Magdalena Zeiml. In der Leistungsstufe C erreichte die Stadtkapelle Freistadt mit 93,90 Punkten das beste Wertungsergebnis. Auch hier dirigierte ein Team, bestehend aus Marlies Barth-Miesenberger und Marlene Schaumberger, die ihr erfolgreiches Konzertwertungs-Debut am Dirigentenpult gab.


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