Spurensuche im Gratzener Bergland
MÜHLVIERTEL/WALDVIERTEL/SÜDBÖHMEN. Den Naturschönheiten und Menschen in der Grenzregion, genauer gesagt im Gratzener Bergland, ist ein neu erschienenes Buch von Michaela Vlckova gewidmet.

Der Inhalt des Buches „Geistige Landschaft des Gratzener Berglandes“ bezieht sich auf die Naturschönheiten der Gegend in Südböhmen und im angrenzenden Mühl- und Waldviertel. Neubewohner beider Seiten schildern ihre Eindrücke und Erlebnisse nach der Wende 1989. Das Buch spricht Heimatvertriebene, Bewohner, Wanderer und Besucher dieser Region an. Es ist mit eindrucksvollen Fotos hinterlegt. Autorin Michaela Vlckova stellt die Zentren vor, um die sich das spirituelle Leben des Gratzener Berglandes konzentrierte, in einer Landschaft, die sich durch ein selten erhaltenes Kulturerbe auszeichnet. Die Bemühungen um den Aufbau einer Kulturlandschaft im wilden Grenzwald haben nur zweihundert Jahre überdauert, es sind nur wenige Spuren des früheren Lebens geblieben. Ganze Dörfer sind verschwunden. Und doch – eine Brücke über einen Bach und ein Zinnbecher sind geblieben, ein Johannisbeerstrauch und eine Eberesche. Das Buch konzentriert sich nicht nur auf sakrale Denkmäler und kirchliche Aktivitäten, die Autorin skizziert auch das Leben anhand der Beschreibungen von Zeitzeugen und stützt sich dabei auf vorhandene Spuren. Erhältlich ist es zum Preis von 38 Euro exkl. Versand im Webshop des Bucherser Heimatvereins, www.bucherser-heimat-verein.at/Shop.htm oder per E-Mail: bhv@gmx.at
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