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Ganz Bad Zell wird beim Fest der Volkskultur 2026 „Fest.zaumhaltn“

Mag. Claudia Greindl, 25.03.2026 15:52

BAD ZELL. Vor 50 Jahren wurde aus Zell bei Zellhof Bad Zell. Anlass für die Kurgemeinde, sich als Austragungsort für das Fest der Volkskultur anzubieten. Gefeiert wird von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. September, mit einem Programm, das bunter nicht sein könnte.

Das Projektteam des Fests der Volkskultur (v. l.): Martin Moser, Sabina Moser, Martina Fröhlich, Karl Hackl, Reinald Ittensammer, Bruno Peböck, Hans Hinterreiter, Andrea Schinnerl; nicht am Bild: Georgia Naderer (Foto: Fotokerschi/Bernadette Kerschbaummayr)

Tradition, Brauchtum und gelebte Volkskultur sind die Eckpfeiler des Fests der Volkskultur. Die Bad Zeller setzen bei der Programmgestaltung auf diese Schwerpunkte, schneiden aber durchaus auch alte Zöpfe ab. Unter dem Motto „Fest.zaumhaltn“ gibt es Ausstellungen, Präsentationen Mundart, Volksmusik und Volkstanz zu sehen.

Tradition und Modernes kein Widerspruch

Die Besucher erwartet aber auch elektronische Musik und ein Programm der Jugendtankstelle. Dazu gehört der Kreativwettbewerb „hoamatland_ 2.0“, der die Sicht der Zwölf- bis 25-Jährigen auf die Heimat in Malerei, Text, Fotografie oder Musik erfragt.

15 Vereine gründeten Arge

Die Organisation des Programms verantwortet ein Kernteam um Tourismus-Profi Hans Hinterreiter. „In Bad Zell gibt es ein großes Zusammenhalten bei der Festvorbereitung“, erzählt er. 15 Vereine haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, fünf beteiligen sich zusätzlich. Das Festmotto könnte mit „Fest.zaumhalten“ daher passender nicht sein.

Ganzer Ort als Festschauplatz

Schauplatz des Volkskulturfests wird der ganze Ort sein, die Festhalle ist die Tennishalle der Arena. Zum Auftakt wird am Freitag, 18. September, eine Menschenkette rund um das Festgelände im Zentrum gebildet. „Wir stellen uns auf einen Besucheransturm ein“, so Hinterreiter. 7.500 waren es im Vorjahr in Treubach.

Green Event

Als „Green Event“ soll das Fest umweltfreundlich und nachhaltig sein. Es wird Shuttlebusse aus dem Zentralraum, einen E-Bike-Parkplatz und einen E-Bummelzug geben.

Das vielfältige kulinarische Angebot wird auch vegetarischen und veganen Ansprüchen genügen. Mehr über das Festprogramm berichtet Tips demnächst. Soviel sei aber schon jetzt verraten: Mit Pechölbrennen, Färberei und Hinterglasmalerei sind die drei Handwerkstechniken, die zum immateriellen Kulturerbe der Unesco gehören, in Bad Zell aktiv vertreten.


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