Theatergenuss am Aistfluss: Neuer Blick auf einen Komödienklassiker
PREGARTEN. Eine der bekanntesten und meistgespielten Komödien wird heuer bei den Aistfestspielen neu interpretiert: Aus Molières „Der eingebildete Kranke“ wird am romantischen Freibereich direkt neben der Aist ab 26. Juni „Der ausgebildete Kranke“.

Regisseur und Theaterleiter Richard Maynau hat sich bereits im Vorjahr mit Werner Rohrhofer zusammengesetzt, um eine neue, adaptierte Fassung von Molières Stück zu erarbeiten. Das Ergebnis ist eine österreichische Version, in der die Krankheit zur Kunst erhoben wird, Argon zu Anton wird und der Wahnsinn des Internets die Krankenzimmer erreicht.
KI stellt Diagnosen
In dieser Fassung werden Diagnosen von künstlicher Intelligenz gestellt und die Behandlungsmethoden immer absurder. Jeder ist nun sein eigener Arzt und das auf künstlerische Art – ein wahrhaft „ausgebildeter“ Kranker. Im Mittelpunkt steht ein Hypochonder, der sich über das Internet zum Experten für seine eigenen Krankheiten entwickelt und sich dadurch besser informiert fühlt als die Ärzte selbst. Die Themen Fake News und Socialmedia-Sucht führen den Protagonisten jedoch ins völlige Chaos.
Hauptrolle für Alfred Rauch
In der Hauptrolle ist der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Alfred Rauch zu sehen. „Es freut uns sehr, dass wir mit Rauch einen wunderbaren Schauspieler für die Aistfestspiele verpflichten konnten, der diese Rolle in seiner ganzen emotionalen Tiefe ausfüllt, und dabei irrsinnig komisch ist“, sagt Regisseur Richard Maynau.
Weiters stehen Alexandra Kloiber, Gabriel Tober-Kastner, Annemarie Lettmayr, Annika Reichör, Michael Türk, Dominik Zwettler, Julia Beyerl, Theresa Stingeder, Rudi Hofer, Valerie Kloiber, Karl Hofer, Uli Starzer, Anna Dumbiotis, Reinhard Prinz, Regina Hunger, Stephanie und Hermann Pilz auf der Bühne.


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