Aktion Glücksstern: Persönliche Hilfe zur Weihnachtszeit
BEZIRK FREISTADT. Weihnachten naht und es gibt viele Hilfsbedürftige in der Region. Gerade in der kalten Jahreszeit, ist es für viele Menschen schwer, nicht den Mut zu verlieren. Der Lions Club hilft gerade diesen Menschen in den schweren Zeiten mit schneller und unbürokratischer Hilfe.

Zirka elf Familien wurde im vergangenen Jahr geholfen. Hilfsansuchen gelangen hauptsächlich über Mundpropaganda zu den Mitgliedern der Lions Clubs. Ein Leitsatz der Mitglieder ist es auch, so wenig Bargeld wie möglich fließen zu lassen. „Viel mehr helfen wir mit Dingen, wie zum Beispiel Brennholz oder es werden Ärzte oder Psychologen direkt von uns bezahlt. Leider ist der Umgang mit Geld für viele Menschen nicht so einfach, deshalb helfen wir direkt mit Mitteln, die gebraucht werden“, erklärt Karl Zollhuber, Präsident des Lions Clubs Freistadt. „Wir wollen sehr gezielt helfen mit nachhaltiger Wirkung“, betont der Präsident. Die Hilfe der Lions Club Mitglieder besteht auch darin, den Leuten bei Zinsverhandlungen oder ähnlichem zu helfen. „Wir wollen vor allem die Lebenssituation verändern und verbessern. Wichtig ist auch, dass alle Spenden abzugsfrei an die Hilfsbedürftigen weitergeleitet werden. Alle anderen Kosten, die anfallen, zum Beispiel für Veranstaltungen, werden von den Mitgliedern selbst getragen.“
Vielfältige Hilfe
Der Lions Club hilft derzeit bei diversen kleineren Fällen, aber auch in der Flüchtlingsarbeit oder auch bei internationalen Projekten. Derzeit laufende Projekte:Anerkannte Flüchtlinge erhalten vom Lions Club eine Starthilfe, um eine Wohnung zu bezahlen. Das Geld kann dann in niedrigen Raten zurück gezahlt werden. Damit wird der Topf wieder aufgefüllt und den nächsten Asylwerbern kann geholfen werden.Ein weiteres großes Projekt, das der Lions Club unterstützt, heißt „Mein Körper gehört mir“. Volksschulen können mit dem Geld vom Lions Club das Kindertheater zum Thema Gewalt und sexuelle Übergriffe bezahlen. Die Volksschüler lernen dabei, dass sie Nein sagen dürfen und sich anvertrauen können. Die Volksschule 1 in Freistadt wurde mit Spenden unterstützt.In weiteren Fällen hilft der Lions Club direkt. Einer Familie wurde zum Beispiel beim Errichten eines Lifts in einem Haus unter die Arme gegriffen. Ein 14-jähriges, beeinträchtigtes Kind kann somit von den Eltern viel einfacher im Haus transportiert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf zirka 85 bis 90.000 Euro.Weiters kam eine Anfrage für ein Tablet für einen kleinen Jungen mit Trisomie 21. Mit dem Tablet kann seine Sprache gefördert werden und er erhält dadurch die Möglichkeit, sich auszudrücken und mit seinen Mitmenschen zu sprechen. In den vergangenen Jahren sind die finanziellen Mittel, die der Lions Club gespendet hat, etwas gestiegen. Im Durchschnitt betragen sie aber jährlich rund 11.000 bis 12.000 Euro. Geholfen wurde vor allem beim Hochwasser im Jahr 2002. Aber auch Schulen in Nepal, Projekte in Afrika (“Lebenswertes Land“) oder Wasserleitungsbauten wurden unterstützt. In den afrikanischen Ländern wird vorwiegend Hilfe zur Selbsthilfe gegeben.
Ferry Öllinger unterstützt den Lions Club
Der Lions Club Freistadt lädt am Freitag, dem 6. Jänner zu einem besonderen Abend ins Hotel Lebensquell Bad Zell.Zu Gast ist die Schauspieler-Legende Ferry Öllinger, der vor allem als „Kroisleitner“ von der Krimiserie „SOKO Kitzbühel“ bekannt ist. Er spielt „Der Herr Novak“, ein witziges, kritisches Stück aus der Feder von der Karikatur-Ikone Gerhard Haderer. Er ist weit über die Grenzen bekannt als genialer Zeichner und Karikaturist und wird auch an diesem Abend anwesend sein und seine Bücher signieren.Der Reinerlös des Abends geht an die Aktion „Allianz für Kinder“. Beginn ist um 20 Uhr, VVK: 18 Euro; AK: 22 Euro. Kartenreservierung: Hotel Lebensquell, Tel. 07263/7515
Spendenkonto
Oberbank Freistadt / IBAN: AT48 1500 2007 3301 8246 / Verwendungszweck „Glücksstern“


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