Einbruchprävention: Die eigenen vier Wände schützen
BEZIRK FREISTADT. Im Gegensatz zu den Ballungsräumen in Oberösterreich ist Freistadt nicht allzusehr von Wohnhauseinbrüchen betroffen. In der vergangenen Dämmerungseinbruch-Saison gab es rund zehn Einbrüche im Bezirk.

Die Hotspots für Wohnhauseinbrüche liegen im Stadtgebiet Freistadt sowie in Hagenberg, Wartberg und Pregarten. Einbrüche werden hauptsächlich in der „Dämmerungssaison“ von Oktober bis März verübt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Einbrüche annähernd gleich geblieben.
Einbrecher haben es auf Geld und Schmuck abgesehen
„Typisch für solche Einbrüche ist die Durchsuchung der Wohnung oder des Hauses, meistens werden Geld oder Schmuck gestohlen. Laptops oder Handys werden meistens zurückgelassen“, sagt Franz Schmalzer vom Bezirkspolizeikommando Freistadt.
Ungewöhnliche Beobachtungen der Polizei melden
Entlang der Straßen B125, B310 oder B38 gibt es auch immer wieder Einbrüche untertags. „Wichtig wäre es, ungewöhnliche Fahrzeuge, Autos mit ausländischen Kennzeichen oder andere Auffälligkeiten sofort zu melden, auch entlang der Hauptverkehrsrouten. Wenn man sich an das Autokennzeichen erinnern kann, wäre das umso besser. Auch wenn es sich dann als harmlos herausstellt, ist ein Anruf bei der Polizei nichts Verwerfliches“, sagt Schmalzer.
Türen und Fenster sichern
Um Einbrechern das Leben so schwer wie möglich zu machen, sollte man sich natürlich absichern.Schmalzer: „Zum Beispiel mit mechanischen Sicherungsanlagen, einbruchssicheren Fenstern und Türen (ein gekipptes Fenster ist wie ein offenes Fenster),mit Alarmanlagen oder einem Hund. Volle Briefkästen, offene Terrassentüren oder hohe Zäune und Sichtschutz laden natürlich die Diebe dazu ein, sich das Haus einmal genauer anzusehen.“
Aktion Sicheres Heim
Ein Infoabend zum Thema „Sicheres Heim“ findet am Donnerstag, 22. März um 18.30 Uhr im Salzhof Freistadt statt.


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