Drei schlaue Köpfe aus Freistadt auf dem besten Weg zum eigenen Start-Up
FREISTADT. Mit ihrem Projekt Lunar, für das sie ein dezentrales Zahlungssystem entwickelt haben, beeindruckten drei Schüler der HLW Freistadt die Jury im Halbfinale des Bewerbs „Jugend Innovativ“ in der Kategorie „Engineering“.

Dominik Hitzker aus Tragwein, David Lehner aus Sandl und Manuel Gründling aus Schenkenfelden, Schüler der 4. Klasse der HLW Freistadt, haben im Rahmen ihrer Diplomarbeit Lunar, ein dezentrales Zahlungssystem entwickelt.
„Wir ermöglichen einen dezentralen Energie-Marktplatz zwischen Produzenten und Konsumenten für den Handel bzw. Tausch von erneuerbarer Energie“, erklärt Projektleiter Dominik Hitzker.
Eigenen Webauftritt gestaltet
„Smart-Meter speichern die Daten in eine eigens entwickelte Blockchain und erzeugen digitale Münzen, die gehandelt werden können. Mit den Besitz einer Münze hat man das Recht, 1 KWh aus dem Netz zu entnehmen“, sagt das innovative Trio, das bereits einen Blockchain-Prototyp und eine Netzwerk-Architektur entwickelt sowie einen Webauftritt www.lunarproject.org gestaltet hat.
Auszeichnung als „Bester Coach“
Unterstützung hatten die drei 18-Jährigen dabei von ihrer Lehrerin und Projektbetreuerin Gudrun Heinzelreiter-Wallner, der übrigens beim Halbfinale von „Jugend Innovativ“ die Auszeichnung „Bester Coach“ zuteil wurde.
Auf zum Finale!
„Lunar“ schaffte es beim Halbfinal-Event in Wels unter 82 oberösterreichischen Projekten als eines von sechs ins Finale, welches von 4. bis 6. Juni in Wien stattfinden wird.
Nach der Matura will das Trio ein Start-Up gründen
Die nächsten Ziele des Trios sind ganz konkret: Das Finale gewinnen, das Projekt weiterentwickeln, 2020 die Matura schaffen und dann mit „Lunar“ ein Start-Up gründen!


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