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FREISTADT. Die Stadt Freistadt setzt auf eine nachhaltige Stadtentwicklung. Im Zuge der Generalsanierung des Stiferplatzes wurde eine moderne Fahrradabstellanlage installiert. Beim Genussmarkt am 10. Mai können die Fahrradboxen, ein E-Bike aus Holz, ein Lastenfahrrad und ein „triMover“ am Hauptplatz ausprobiert werden.

  1 / 2   Freistädter Schüler, Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer, Stadtrat Clemens Poißl und Stadträtin Patricia Winkler testeten die E-Bikes beim Genussmarkt in Freistadt Foto: Maurer

Die FreistadtMobil-Station beinhaltet neben 38 überdachten Abstellplätzen auch vier Fahrradboxen, in denen das Rad und die Ausrüstung ruhigen Gewissens – geschützt vor Regen, Schnee und Diebstahl – aufbewahrt werden können. Es stehen Lademöglichkeiten für E-Bikes zur Verfügung und auch der Verleih von E-Bikes wird geplant.

Die Nutzung der vier Safetydock-Parkboxen ist ganz einfach. Unter www.safetydock.at kann mich sehr registrieren und per App, im Internet oder direkt vor Ort mit der Kundenkarte eine Box gebucht werden. Als Kundenkarte kann jede beliebige Karte mit RFID-Technologie (wie Bankomatkarte, Mühlferdl-Karte, etc.) genutzt werden. 

Idee entstand beim Pendeln

Die Safetydock-FreistadtMobil-Station ist ein Produkt der Firma Innovametall, die eines der führenden Metallbauunternehmen in Österreich mit Standorten in St. Oswald, Linz und Niederkappel ist. Im Jahr 2010 entstand die Idee von Safetydock und kurz darauf erfolgte die Realisierung des ersten Prototyps. Durch ständige Weiterentwicklungen und neue Möglichkeiten mit Mobilanwendungen etabliert sich Safetydock heute zu einem preisgekrönten Komplettsystem für nachhaltige und zeitgemäße Mobilitätslösungen.

Der Wunsch und die Idee, neue Mobilitätslösungen anzubieten, entstand bei Geschäftsführer Klaus Pichlbauer, als er früher selbst täglich im Stau nach Linz stand. Seither beschäftigen er und sein Team sich intensiv mit neuen Mobilitätskonzepten für den urbanen Raum: „Seit 50 Jahren herrschen Autos über unsere Straßen und entwickeln sich vielerorts zu einer richtigen Plage. Wir möchten eine coole Alternative schaffen, die unsere Städte wieder lebenswerter macht.“ 

Eine Standortanalyse ergab, dass 6.200 Freistädter den Stifterplatz mit dem Fahrrad innerhalb von nur fünf Minuten erreichen. Das sind mehr als Dreiviertel der Bevölkerung. „Mit unseren Mobilitätslösungen bieten wir eine zukunftstaugliche Ergänzung zu bestehenden Mobilitätsangeboten. Die Stadt der Zukunft ist autofrei, für das Fahrrad braucht es hochwertige, alltagstaugliche und einfach zu bedienende Infrastruktur“, sagt Christoph Wöss, Projektleiter Safetybox. 

Boxen und Räder am Hauptplatz testen

Ab heute bis zum Tag der Sonne am 7. Juni stehen die Fahrradparkboxen, wie sie am Stifterplatz fix installiert sind, auch am Hauptplatz zum Kennenlernen und Ausprobieren zur Verfügung. Im Rahmen des Tages der Mobilität heute Nachmittag beantworten Experten von Innovametall gerne alle Fragen und es besteht die Möglichkeit, sich gleich vor Ort registrieren zu lassen.

Die Firma Innovametall stellt in den Fahrradboxen drei E-Fahrzeuge zur Verfügung, die man sich in diesem Monat ausleihen kann: ein E-Bike aus Holz, ein Lastenfahrrad und einen „triMover“ – ein Elektrofahrzeug auf drei Rädern, mit dem auch Kisten transportiert werden können. 

Tag der Sonne am 7. Mai

Am 7. Juni kann man sich im Rahmen des Tages der Sonne von 14 bis 18 Uhr am Hauptplatz dann nochmals eingehend über die Safetydock-Fahrradboxen informieren. Umweltstadträtin Patricia Winkler und ihr Ausschussteam haben wieder ein buntes Programm rund um das Thema Sonne vorbereitet: von E-Mobilität, Anti-Atom, Teleskopen, regionaler Küche bis hin zur Mülltrennung. „Unser Ziel muss sein, global zu denken und regional zu handeln. Und jeder einzelne von uns kann dafür etwas tun. Das wollen wir mit dem Tag der Sonne vermitteln“, so die Umweltstadträtin.

„Es ist Zeit umzudenken“

„Die Jugend geht auf die Straße, weil sie Angst um ihre Zukunft hat - es ist an der Zeit umzudenken“, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer. „Als Verantwortungsträger ist es unsere Aufgabe, eine zukunftsweisende und nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. Wir müssen den öffentlichen Raum so gestalten, dass die Menschen gerne auf ihr Auto verzichten.“ 


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