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BEZIRK FREISTADT. In Schönau, Pregarten, Gutau und Liebenau gab es im Mai Rehrisse. Im Verdacht steht der Wolf.

Wolfsriss in Pregarten? Auf das Ergebnis wird noch gewartet. Foto: Weihbold
Wolfsriss in Pregarten? Auf das Ergebnis wird noch gewartet. Foto: Weihbold

„Bei den gemeldeten Rissen konnte noch nicht bestätigt werden, dass es sich um Wolfsrisse handelt“, sagt Wolfsbeauftragter Wolfgang Sollberger. Bei dem Reh in Schönau gab es laut Sollberger „zu viele Nachnutzer“. Eine DNA-Abnahme wäre nicht sinnvoll gewesen, da diese verunreinigt gewesen wäre. „DNA-Proben werden meist nur bei Nutztieren gemacht, um Entschädigungs-Forderungen stellen zu können, bei Waldtieren werden die Proben selten genommen“, erklärt Sollberger.

Gebiet ausgeweitet?

In Pregarten wurde eine DNA-Probe entnommen und nach Wien zur Analyse geschickt. „In Pregarten und Gutau gab es bisher noch keine Wolfsrisse. Wir wollen sehen, ob sich das Gebiet ausgeweitet hat“, erklärt der Wolfsbeauftragte. Auf das Ergebnis wird noch gewartet. Die anderen Wildtier-Risse konnten nicht bestätigt dem Wolf zugeordnet werden. „Derzeit sind noch wenige Nutztiere im Freien. Wir dürfen weiter gespannt sein, wie sich die Situation entwickelt“, sagt Sollberger. Wolfs-Sichtungen gab es in den vergangenen Wochen im Raum Saxen, Klam und Baumgartenberg. 


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