Keine Corona-Fälle mehr im Bezirk Freistadt
BEZIRK FREISTADT. Erfreuliche Nachrichten hat Bezirkshauptfrau Andrea Außerweger zu verkünden: Der Bezirk Freistadt ist seit einer Woche Covid-19 frei (Stand 10.6. 10 Uhr). Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie im Bezirk 120 Männer, Frauen und Kinder positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt sechs Personen - allesamt mit Vorerkrankungen - verstarben mit oder an Covid-19.

Nach knapp drei Monaten Ausnahmesituation kann der Bezirk Freistadt aufatmen: Aktuell gibt es keinen einzigen Covid-19 Fall und nur mehr zwei Personen stehen unter Quarantäne.
120 Personen im Bezirk Freistadt wurden positiv auf das Coronavirus getestet, sechs davon starben mit oder am Coronavirus. Die Verstorbenen hatten alle an - zum Teil sehr schweren - Vorerkrankungen gelitten.
Seniorenheim-Mitarbeiter alle negativ getestet
Nach wie vor laufen Zuweisungen zum Drive-In des Roten Kreuzes für Coronavirus-Testabstriche. „Dort wurden auf Anordnung des Gesundheitsministeriums etwa alle Mitarbeiter der sechs Seniorenheime im Bezirk Freistadt noch einmal durchgetestet - die Ergebnisse sind allesamt negativ“, zeigt sich die Bezirkshauptfrau sehr erleichtert über die aktuelle Entwicklung.
„Vorbildliche Arbeit geleistet“
Insgesamt waren während der Coronakrise im Bezirk Freistadt zwei Bewohner von Seniorenheimen positiv getestet worden - einer davon verstarb - sowie drei Mitarbeiter. „In den Seniorenheimen sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Dort wurde ganz ausgezeichnet und vorbildlich gearbeitet - sowohl was die Einhaltung der Besuchsbeschränkungen als auch der Hygienemaßnahmen betrifft“, ist Andrea Außerweger voll des Lobes für die Leiter und Mitarbeiter der Seniorenheime. „Die Heimleiter wurden regelmäßig von mir informiert. Sie haben die Anordnungen voll mitgetragen und gleichzeitig sehr eigenverantwortlich gearbeitet.“
Großer Rückhalt
Viele Wochen lang lud die Bezirkshauptfrau täglich um 9 Uhr morgens zur Lagebesprechung, an der Vertreter der Einsatzorganisationen (Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bundesheer) sowie Bezirksärztevertreterin Johanna Holzhaider teilnahmen. „Mit hat es viel Kraft gegeben, dass hier alle sehr engagiert mitgearbeitet haben“, freut sich Außerweger über den großen Rückhalt. Auch die Bürgermeister, mit denen die Bezirkshauptfrau regelmäßig in Kontakt stand, hätten die strengen Maßnahmen vorbildlich mitgetragen.
Nach wie vor trifft sich Bezirkshauptfrau Andrea Außerweger regelmäßig in kleinem Kreis im Stabsraum, um am Laufenden zu bleiben und um mit ihrem Team Erlässe des Gesundheitsministeriums sowie Gesetzesänderungen Covid-19 betreffend durchzugehen.
„Es war eine sehr herausfordernde Zeit“
„Es war eine sehr herausfordernde Zeit“, sagt Außerweger rückblickend. „Es ist gut, dass wir langsam zum normalen Leben zurückkehren können. Trotzdem heißt es nach wie vor, Abstand zu halten und die Hygienevorschriften zu befolgen“, mahnt die Bezirkshauptfrau.


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