Zwei Lasberger machen sich mit der Karawane der Menschlichkeit nach Lesbos auf
LASBERG. Mit einem Campingbus voll beladen mit Hilfsgütern machen sich Tom Ploner und Roland Pehamberger aus Lasberg am 16. Oktober zum abgebrannten Flüchtlingslager Moria nach Lesbos auf, um den Menschen vor Ort zu helfen.

„Eigentlich hatten wir die Aktion schon für Mitte März geplant und schon eine jede Menge Hilfsgüter für Frauen und Kinder gesammelt, aber dann kam uns Corona dazwischen“, erzählt der freischaffende Künstler und Karikaturist Tom Ploner. „Nun werden wir uns der „Karawane der Menschlichkeit“ um Reisefotograf Pascal Violo anschließen.“
Fünf Busse und ein Lastwagen voller Hilfsgüter starten am 16. Oktober im Konvoi, die Reiseroute führt von Österreich über Ancona, Patras und Piräus nach Lesbos.
„Wir starten am Freitag und werden voraussichtlich am Montagabend ankommen. Eine ganze Woche werden wir auf Lesbos verbringen, die Hilfsgüter verteilen, einen Mitmachzirkus initiieren und mit vor Ort gekauften Lebensmittel für die Flüchtlinge kochen. Für uns ist das ein Herzensprojekt“, sagt Ploner, der dafür ebenso wie Roland Pehamberger gern das Risiko in Kauf nimmt, sich nach der Rückkehr für zwei Wochen in Quarantäne begeben zu müssen.
Doris Breuer, Künstlerin aus Hirschbach, unterstützt das Projekt „Karwane der Menschlichkeit“ und die Ärzte ohne Grenzen mit dem Verkauf ihrer Bildserie „Faith“ und versucht, sich an den beiden Tagen des offenen Ateliers direkt über Live-Stream mit der Karawane zu verbinden (und zwar hier).
Wer die Aktion finanziell unterstützen möchte: Spendenkonto z.Hd. Angelika Sumper, AT64 3411 0000 0212 0053, Verwendungszweck „Lesbos“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden