Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK FREISTADT. Eines Kraftakts in Sachen Logistik und Personal bedarf die bevorstehende Antigen-Massentestung der Bevölkerung im ganzen Bundesland. Im Bezirk wird es für die freiwilligen Corona-Tests 15 Standorte geben, die von Mitarbeitern des Roten Kreuzes, der Feuerwehren und der Gemeinden betrieben werden. Die Testanmeldung ist auf www.oesterreich.gv.at noch jederzeit möglich.

Hunderte Mitarbeite stehen bei der Testabnahme im Dauereinsatz. Foto: ÖRK
  1 / 4   Hunderte Mitarbeite stehen bei der Testabnahme im Dauereinsatz. Foto: ÖRK

Mehr als 1,4 Millionen Oberösterreicher haben von 11. bis 14. Dezember die Möglichkeit, kostenfrei auf Covid-19 getestet zu werden. Die Massentestungen sollen helfen, Infizierte rasch zu erkennen und abzusondern sowie die Infektionszahlen vor Weihnachten weiter zu senken. 150 Teststandorte sind es in ganz Oberösterreich, 15 davon im Bezirk Freistadt.

Feuerwehr verteilt Testmaterial und Schutzkleidung

Die Verteilung der Schutzkleidung und der Testkits obliegt im Bezirk Freistadt den Freiwilligen Feuerwehren. „Wir stehen mit 250 bis 300 Personen im Einsatz, um sämtliches benötigtes Material vom Feuerwehrhaus in Freistadt – hier wird es zentral angeliefert – an alle Teststandorte im Bezirk zu liefern“, berichtet Bezirksfeuerwehrkommandant Thomas Wurmtödter aus Kefermarkt. Die Anlieferung der Tests erfolgt relativ kurzfristig, da sie empfindlich auf Temperaturschwankungen sind. An den Testtagen von 11. bis 14. Dezember sind die Feuerwehrleute in drei Schichten von 8 bis 20 Uhr im Einsatz, um auf den Parkplätzen Lotsendienst zu leisten sowie als Ordner in den Teststationen die Abstände beim Warten sicherzustellen.

Helfer testen schon am Donnerstag

Die beteiligten Florianijünger haben bereits am Donnerstagabend, 10. Dezember, die Gelegenheit, sich selbst einem Antikörpertest zu unterziehen. Gleiches gilt für alle beteiligten Gemeindemitarbeiter. „Das Rote Kreuz öffnet vorzeitig zwei Teststraßen“, empfiehlt die Freistädter Bürgermeisterin Elisabeth Teufer allen Beteiligten, sich testen zu lassen. „Es wäre ja kontraproduktiv, wenn das Personal infiziert wäre.“ Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres ist oberösterreichweit von den Gemeinden angefordert worden, im Mühlviertel werden aber keine Heeresangehörigen bei den Massentests im Einsatz stehen, wie Teufer berichtet.

Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Enormes leistet bei den Massentests natürlich auch das Rote Kreuz: Insgesamt 3.800 Menschen aus dem OÖ. Roten Kreuz und dem Team Österreich haben sich gemeldet, um bei den Bevölkerungstestungen mitzuhelfen. Die Kernkompetenz der eingesetzten Rotkreuz-Mitarbeiter liegt in der qualifizierten Probenentnahme und Auswertung. Zudem engagiert sich das OÖ. Rote Kreuz auch maßgeblich in der Einschulung von Team-Österreich-Freiwilligen, die bei den Bevölkerungstestungen dabei sein werden. „Im Bezirk Freistadt werden wir mit mehreren hundert Kräften im Einsatz sein“, heißt es beim Roten Kreuz. „Mit unserer seit Beginn der Corona-Erkrankungen aufgebauten Expertise wollen wir die Behörden bei den bevorstehenden Bevölkerungstestungen unterstützen“, erklärt OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden