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Ortsbäuerin Verena Klopf: „Der technische Fortschritt hat vieles erleichtert“

Mag. Michaela Maurer, 10.02.2021 11:15

LEOPOLDSCHLAG/BEZIRK FREISTADT. In einer neuen Serie stellt Tips die neuen Ortsbäuerinnen im Bezirk Freistadt vor. Dieses Mal erzählt Verena Klopf, Ortsbäuerin in Leopoldschlag, von den Herausforderungen und den schönen Seiten in der Landwirtschaft.

Verena Klopf ist die neue Ortsbäuerin in Leopoldschlag Fotos: privat
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Tips: Warum und wann sind Sie Bäuerin geworden?

Klopf: Aufgewachsen bin ich in Schlag in einem Einfamilienhaus. Der Liebe wegen bin ich nach Leopoldschlag gezogen und im Jahr 2010 haben wir dann den elterlichen Familienbetrieb übernommen, wodurch ich die Begeisterung für die Landwirtschaft entdeckt habe.

Tips: Welche Standbeine und Besonderheiten hat Ihr Betrieb?

Klopf: Unser Betrieb ist ein Milchviehbetrieb mit 40 Stück Milchvieh mit weiblicher Nachzucht. Der Betrieb umfasst 45 Hektar, davon neun Hektar Wald, 16 Hektar Acker und 20 Hektar Wiesen.

Tips: Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf als Bäuerin?

Klopf: Besonders gefällt mir die freie Zeiteinteilung, das Arbeiten von zu Hause aus und dass die meiste Arbeit draußen in der Natur stattfindet. Auch die Arbeit mit den Tieren ist spannend und abwechslungsreich. Im Sommer verbringt man sehr viel Zeit draußen, kann die Sonne genießen und dabei zusehen, wie sich die Arbeit zu Ertrag entwickelt. Durch meinen Beruf verbringt die gesamte Familie viel Zeit miteinander und in der Natur.

Tips: Was sind die besonderen Herausforderungen in Ihrem Beruf?

Klopf: Bei landwirtschaftlichen Arbeiten ist es oft eine große Herausforderung, alle Arbeiten alleine zu erledigen. Dadurch bin ich froh, einen tollen Freundes- und Bekanntenkreis zu haben. Sie sind nicht nur immer zur Hilfe, sondern machen das Arbeiten auch lustiger. Im Gegensatz zu anderen Berufen sind wir von den Wetterbedingungen oft sehr abhängig, die entweder einen guten Ertrag begünstigen oder nicht.

Tips: Was hat sich an der Arbeit in der Landwirtschaft in den vergangenen Jahren geändert?

Klopf: Durch die Automatisierung und den technischen Fortschritt hat sich vieles erleichtert. Die Arbeiten im Stall müssen nicht mehr alle von eigener Hand erledigt werden und am Feld helfen größere und stärkere Maschinen, die Arbeit schneller zu erledigen.

Tips: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Landwirtschaft?

Klopf: Wertschätzung für die Arbeit und den Nutzen einer Landwirtschaft und weiterhin eine gute Gemeinschaft und ein guter Zusammenhalt untereinander.


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