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RAINBACH. Einen Protestspaziergang, um auf die Verkehrsprobleme im Ort aufmerksam zu machen, haben Rainbacher Bürger für morgen, Montag, organisiert. Ab sechs Uhr soll eine Stunde lang spaziert werden. Auslöser für die Aktion war die von Infrastrukturministerin Leonore Gewessler angeordnete Evaluierung aller laufenden Asfinag-Projekte, darunter der S10-Abschnitt Freistadt Nord mit der Umfahrung Rainbach.

Alltägliches Bild mitten in Rainbach: Mehr als 8.000 Fahrzeuge wälzen sich in 24 Stunden durch den Ort. Foto: Überegger

Bürgermeister Günther Lorenz (VP) kündigte an, dass der Protestspaziergang am Montag Früh  um 6 Uhr stattfinden werde. Die Aktion sei bei der Bezirkshauptmannschaft angemeldet.

8200 Kraftfahrzeuge in 24 Stunden 

Lärm, Abgase und oft genug kein Hinüberkommen bei den Zebrastreifen: Rainbach ächzt unter der Verkehrslawine, die sich täglich durch den Ort wälzt - das berichtete Tips auch in der jüngsten Ortsreportage.  Die neueste Verkehrszählung ergab, dass in 24 Stunden durchschnittlich 8.200 Kraftfahrzeuge durch den Ort fahren, mit einem Schwerverkehrsanteil von 32 Prozent. „Auch deshalb warten wir schon sehnsüchtig auf den Baubescheid für die S10“, sagte Bürgermeister Lorenz damals im Tips-Gespräch. Die erneute Verzögerung durch die angekündigte Evaluierung des Bauvorhabens sei ein Schlag ins Gesicht für alle Rainbacher.

Protestspaziergang erst der Auftakt

Mit dem Protestspaziergang soll  der Auftakt für weitere Protestkundgebungen gemacht werden. In einem offenen Brief an Ministerin Gewessler kündigte Bürgermeister Lorenz Kundgebungen an, die eine mehrtägige Sperre der B310 erforderlich machen könnten.


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