Severinmedaille für Friedrich Stumbauer
RAINBACH. Am 3. Mai überreichte Diözesanbischof Manfred Scheuer im Linzer Priesterseminar die Florian-Medaille und die Severin-Medaille. Der Rainbacher Friedrich Stumbauer wurde mit der Severin-Medaille geehrt.

Friedrich Sturmbauer wurde 1941 geboren und ist in Rainbach im Mühlkreis aufgewachsen. Er ist mit Maria verheiratet und Vater von vier Kindern. Beruflich war er als Schlossermeister tätig und von 2002 bis 2012 Mitglied des Fachausschuss Finanzen des Pfarrgemeinderats Rainbach im Mühlkreis. Insbesondere war er für die Bauprojekte der Pfarre zuständig, für die er auch wesentlich Verantwortung getragen hat und auch nach seinem Ausscheiden aus dem Fachausschuss weiterhin geleitet hat.
Insbesondere ist die Innenrenovierung der Kirche 2009 zu nennen, es sind aber auch viele andere Arbeiten in der Kirche, beim Pfarrhof und am Friedhof angefallen. Zuletzt die Erneuerung des Turmaufstiegs sowie des Glockenstuhls samt dem Geläute im Jahr. Der Pfarrer betont in seiner Einreichung, dass Stumbauer seit 2008 alle Bauvorhaben der Pfarre geplant und organisiert hat. Sehr viele Arbeiten konnten auf Basis von freiwilligen Robotleistungen durchgeführt werden, weil er wusste, wen er für welche Arbeit ansprechen kann und so immer genügend und geeignete Freiwillige mitgearbeitet haben. Diese hat Stumbauer nicht zuletzt dadurch motiviert, dass auch er selbst mehr als 2.000 freiwillige Robotstunden geleistet hat. Für das Engagement in der Pfarre Rainbach bedankte sich Manfred Scheuer überreichte die Severin-Medaille.
Die Ehrenzeichen werden an Persönlichkeiten verliehen, die sich über einen längeren Zeitraum besonders anerkennenswerte Verdienste im pastoralen oder in einem mit der katholischen Kirche zusammenhängenden sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen oder organisatorischen Bereich erworben haben. Die Medaillen werden ausschließlich an Laien vergeben, was auch Mitglieder von Instituten des Geweihten Lebens und Gesellschaften des Apostolischen Lebens mit einschließt. Sie können sowohl für ehrenamtliches als auch für hauptamtliches Engagement vergeben werden, wobei eine mindestens zehnjährige Tätigkeit vorausgesetzt wird.


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