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PREGARTEN. Der ehemalige Pregartner Stadtrat und Träger des Verdienstzeichens in Gold, Karl Fitzinger, ist am 28.Mai im Alter von 56 Jahren verstorben.

Ehemaliger Stadtrat Karl Fitzinger mit 56 Jahren verstorben (Foto: privat)
Ehemaliger Stadtrat Karl Fitzinger mit 56 Jahren verstorben (Foto: privat)

Karl Fitzinger war ein echter Typ, den viele Menschen in der Stadt kannten und schätzten. Für sein Wirken in der Stadtpolitik wurde ihm am 12. Mai das Verdienstzeichen der Stadt Pregarten in Gold verliehen. Dieses konnte er aus Krankheitsgründen nicht mehr persönlich entgegennehmen konnte. Am 28. Mai ist er seiner schweren Krankheit erlegen. In seiner Funktion als ÖVP-Fraktionsobmann hat Karl Fitzinger die Entwicklung der Stadt maßgeblich mitgeprägt. Auch in schwierigen Zeiten war auf den „Fels in der Brandung“ Verlass. Als Sozialstadtrat war er unter anderem für die Wohnungsvergaben zuständig. Hier hat er hohe Sozialkompetenz bewiesen und sich viel Zeit für die Anliegen der Menschen genommen. Viele Initiativen setzte er auch als Obmann des Umweltausschusses. In diese Zeit fällt etwa die Baumbepflanzung beim Biotop Fuchsschweif. „Mit seiner Kompetenz, seiner Ruhe und seiner Hilfsbereitschaft war er jemand, der auch nach seiner aktiven Zeit im Gemeinderat noch gerne um Rat gefragt wurde. Sein besonderer Humor machte ihn zum beliebten Gesprächspartner“, sagt Bürgermeister Fritz Robeischl.

25 Jahre Obmann des Verschönerungsvereines Pregarten

Besondere Verdienste erwarb sich Fitzinger um den Verschönerungsverein Pregarten. Rund 25 Jahre stand er dem Verein als Obmann vor und organisierte viele Aktivitäten, wie die Grünraumpflege im Auftrag der Stadt. Diese Tätigkeit war für ihn viel mehr als Ehrenamt – im Verschönerungsverein hatte er eine zweite Familie. Karl Fitzinger konnte sich beruflich wie privat besonders für die Technik begeistern. Bis zu seiner schweren Erkrankung war er bei der Firma Etherma als Verkaufsleiter für Österreich tätig. Früher war er auch ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig. Später fand er vor allem Freude am Golf spielen und lesen. Besonderen Halt – auch in Zeiten der Krankheit - gab ihm seine Familie, insbesondere seine dreijährige Enkelin.


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