Königswiesener Paar berichtet von sehr emotionalem Hilfstransport in die Ukraine

Mag. Susanne Überegger Tips Redaktion Online Redaktion 28.09.2022 09:11 Uhr

KÖNIGSWIESEN. Durch die Mithilfe von Tips konnten Angela und Josef Haider spontan einen Transport von Hilfsgütern nach Ust-Tschorna (Königsfeld), in der Westukraine gelegen, starten. „Dieses Mal war unser humanitärer Einsatz sehr emotional, zum einen wegen dem Wiedersehen mit den Freunden nach vier Jahren und zum zweiten, weil die Sorge um ihre Männer und Söhne im Kriegseinsatz den Frauen und Mütter ins Gesicht geschrieben stand“, schildert das engagierte Ehepaar aus Königswiesen.

„Dank eines Artikels in der Tips haben sich Ludwig mit Ivona und Helmut, Mitglieder des Investmentclubs Freistadt, bei uns gemeldet. Sie wollten uns ihre Fahrzeuge für diese Fahrt zur Verfügung stellten, und so konnten wir innerhalb einer Woche starten“, freut sich das engagierte Ehepaar Angela und Josef Haider aus Königswiesen, das bereits seit Jahren regelmäßig mit Hilfsgütern nach Ust-Tschorna in den Karpaten in der West-Ukraine reist.

Mit einem PKW, einem Kleinbus und zwei Anhängern, vollbepackt mit diversen Spenden, startete der Hilfstransport am 20. September von Königswiesen aus in die Ukraine. „Nach 19 Stunden Fahrzeit und 900 Kilometern waren wir froh, endlich die Ortstafel von Königsfeld erreicht zu haben“, sagt Angela Haider. „Dieses Mal war unser humanitärer Einsatz sehr emotional, zum einen Mal wegen dem Wiedersehen mit den Freunden nach vier Jahren und zum zweiten durch die Verteilung an die Familien, deren Männer im Kriegseinsatz sind.“

Seelisch belastender Einsatz

Im Juni 2020 wurde Königsfeld zusammen mit den drei umliegenden Orten Russisch Mokra, Deutsch Mokra und Lopuchova zum Zentrum der neu gegründeten Siedlungsgemeinde Ust-Tschorna. „Wir verteilten in zweieinhalb Tagen an gut 60 Familien Spendenpakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, die wir zum größten Teil vor Ort kauften, aber auch Kleidung und Schuhe haben wir verteilt. Die Sorge um ihre Männer bzw. um die Söhne stand Frauen und Müttern ins Gesicht geschrieben und daher war die Verteilung nicht nur wegen dem regnerischen Wetter schwierig, sondern auch seelisch belastend“, schildern Angela und Josef Haider.

Mit der Übergabe von Feuerwehrkleidung konnten die Helfer aus dem Bezirk Freistadt der in Königsfeld stationierten Feuerwehr eine große Freude machen. Diese ist für die gesamte Siedlungsgemeinde Ust-Tschorna zuständig und mit drei Mann rund um die Uhr besetzt.

„Da die Anteilnahme in unserer Region bzw. im Bezirk Freistadt sehr groß ist und wir laufend Spenden bekommen, werden wir am 15. Oktober einen nächsten Hilfstransport starten“, machen die Haiders unermüdlich weiter.

 

 

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