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FREISTADT. Ein Unglücksrabe oder vielmehr ein Unglücksstorch ist heuer wieder eines der drei Jungtiere aus dem Horst auf dem Braucommune-Schlot. Der Storch landete mit gebrochenem Beinchen in der Tierschutzstelle Freistadt und musste operiert werden.

Storchen-Krankenstation: Freistadt trifft Haslach (Foto: Tierheim Freistadt)
  1 / 2   Storchen-Krankenstation: Freistadt trifft Haslach (Foto: Tierheim Freistadt)

Die Polizei alarmierte das Team der Tierschutzstelle, dass ein Jungstorch auf ein Autodach gekracht sei. Der Unglückspilot war aus dem Horst gefallen, über das Dach der Braucommune abgerutscht, zunächst bei den Schneefanghaken hängengeblieben und danach mit kaputtem Bein auf dem Autodach gelandet. Bei der Tierschutzstelle Freistadt nichts Neues, musste doch schon im Vorjahr ein Jungstorch aus Bad Leonfelden nach einem Beinbruch operiert und gesund gepflegt werden. Auch der Freistädter Storch landete auf dem Operationstisch der Tierklinik Sattledt, stakst mittlerweile mit einem geschienten „Ständer“ schon wieder tapfer herum und futtert Eintagsküken, Mäuse und Mehlwürmer. „Sechs Wochen lang muss er den Fixateur tragen, dann sehen wir weiter“, berichtet Storchenexpertin Tamara Binder. Der Bad Leonfeldener Storch war nach dem Winter wieder in die Freiheit entlassen worden. Gesellschaft leistet dem jungen Meister Adebar übrigens ein weiterer Storch aus Haslach, der vermutlich etwas Giftiges gefressen hatte und nun in der Tierschutzstelle aufgepäppelt wird.

Wer einen Beitrag zu den OP-Kosten (rund 450 Euro) des Storchs leisten möchte, kann dies unter AT23 3411000002106144, Kennwort „Storch“ tun.


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