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ST. OSWALD. Die Klar! Mühlviertler Kernland hat gemeinsam mit dem Bezirksfeuerwehrkommando ein Pilotprojekt zur verbesserten Vorbereitung von Starkregenereignissen gestartet. Als erste Gemeinde nahm St.Oswald mit den drei Feuerwehren March, Marreith und St. Oswald am Projekt teil. 

Die Kommandos der FF March, FF Marreith, FF St.Oswald/Freistadt mit Bgm. Michael Spörker, AL Thomas Zellner, Bezirksfeuerwehrkommandant Thomas Wurmtödter, Naturgefahren-Experte Mathias Laudacher, Klar!-Managerin Sonja Hackl und Kristina Mittendorfer von der BH Freistadt (Foto: privat)

Die Marktgemeinde St.Oswald bei Freistadt hatte mit den drei Freiwilligen Feuerwehren March, Marreith und St.Oswald als erste Gemeinde Oberösterreichs die Möglichkeit, an einem Pilotprojekt der Klar! Mühlviertler Kernland und Bezirksfeuerwehrkommando Freistadt teilzunehmen. Ziel des Projektes ist bestmögliche Vorbereitung auf die häufiger auftretenden Starkregenereignisse.

Im Rahmen des Projektes wurde im ersten Schritt vom Fachbüro Elementarschaden Präventionszentrum (EPZ) eine Verkehrswegeanalyse für die Region Mühlviertler Kernland durchgeführt. Diese Analyse zeigt erstmals auf, welche Straßen im Falle eines Starkregenereignisses nicht mehr mit den Feuerwehrautos befahrbar sind und welche Objekte somit mit den typischen Anfahrtswegen nicht mehr erreicht werden können. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der in einer gemeinsamen Einsatzplanung besprochen und Handlungsmaßnahmen definiert. Mit Hilfe dieser neuen Datengrundlage können nun die Feuerwehren und Gemeinden gezielt Vorbereitungen in Friedenszeiten treffen, um im Ernstfall schnelle und effektive Hilfestellung zu leisten – wie etwa durch die Planung von alternativen Anfahrtswegen oder Vorkehrungen für die Errichtung eines gesicherten Stützpunktes.

Enge Zusammenarbeit der Gemeinden und Feuerwehren notwendig

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den Freiwilligen Feuerwehren in diesem Projekt verdeutlicht den gemeinsamen Einsatz für die Sicherheit und das Wohlergehen der Bevölkerung. Diese proaktive Herangehensweise der Region zeigt nicht nur das Bewusstsein für die Herausforderungen, die durch den Klimawandel entstehen, sondern auch den Willen, innovative Lösungen zu finden. „Das Projekt ist von unschätzbarem Wert für unsere Region, denn es stärkt nicht nur unsere Fähigkeiten im Umgang mit extremen Wetterereignissen, sondern es verdeutlicht auch, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Bürgerinnen und Bürger an oberster Stelle steht“, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Thomas Wurmtödter. Eine Ausrollung auf weitere Gemeinden ist für das kommende Jahr geplant. Finanziert wird dieses wegweisende Projekt aus Mitteln der Klar! Mühlviertler Kernland.


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