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FREISTADT. Schüler der HTL Freistadt besuchten gemeinsam mit dem Anti Atom Komitee das AKW Zwentendorf.

  1 / 2   Schüler der 4. Klasse HTL Freistadt, Bürgermeister Christian Gratzl, Elisabeth Hackl-Winkler (Obmann-Stellvertreter Anti Atom Komitee) und Gerold Wagner (Projektverantwortlicher AAK). (Foto: Anti Atom Komitee)

Im November waren es 45 Jahre seit der Volksabstimmung gegen das AKW Zwentendorf und in der Folge gegen die Produktion von Atomenergie in Österreich. Das fertig gebaute AKW ging nie in Betrieb und mit dem Bau weiterer geplanter Atomkraftwerke wurde erst gar nicht begonnen. Das Anti Atom Komitee nahm den Jahrestag als Anlass für eine Exkursion im Jänner zum „sichersten AKW der Welt“.

Siebzehn Schüler der vierten Klassen und zwei Lehrerinnen für Mathematik und Physik der HTL Freistadt sowie Mitglieder des Anti Atom Komitees wurden vor der Abreise von Bürgermeister Christian Gratzl begrüßt. „Die Führung durch das AKW Zwentendorf durch einen engagierten Mitarbeiter der EVN war äußerst informativ und trotz des technischen Hintergrunds alles andere als trocken. Gleich zu Beginn wurde ein Werbefilm pro Atomkraft aus den Siebzigern gezeigt, bizarr und gespickt mit falschen Thesen und Behauptungen. Wie wir heute unter anderem wissen, ist das Licht nicht ausgegangen und ein Reaktor kann sehr wohl explodieren“, sagt Gerold Wagner vom Anti Atom Komitee. „Bei der Führung durch das AKW wurden auch eklatante Sicherheitsmängel, die es bei einer Inbetriebnahme gegeben hätte, nicht unerwähnt gelassen. Wir hoffen, dass alle, die sich dafür interessiert und an der Besichtigung teilgenommen haben, etwas mitnehmen konnten. Als besonders wichtig betrachten wir auch, dass vor allem die Jugend einen Einblick in die Geschehnisse von damals erhält. Nochmals bedanken möchten wir uns aber auch bei der Stadtgemeinde Freistadt, die durch eine finanzielle Unterstützung die Exkursion erst möglich gemacht hat.“


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