Unterweißenbach: Lebensqualität für Generationen
UNTERWEISSENBACH. Kräftig investiert wird in der Marktgemeinde in die Infrastruktur und damit in die Lebensqualität ihrer Bewohner. Die Bandbreite der Projekte reicht von den Kleinen bis zu den Senioren.

Noch ganz neu ist die Krabbelstube im ehemaligen Polizeiposten, ein ehemaliger Leerstand der Gemeinde. Geführt von der Pfarre, betreuen hier drei Pädagoginnen in Kooperation mit der Gemeinde Kaltenberg rund zwölf Kinder unter drei Jahren. Ermöglicht hat den Betrieb der Krabbelstube die Unterstützung des Landes OÖ. „Das Projekt wurde zu 100 Prozent vom Referat LH-Stv. Christine Haberlander gefördert“, informiert Bürgermeister Johannes Hinterreither-Kern (ÖVP).
Planung für Schulzentrum
Auch für die Schule gibt es gute Nachrichten: Derzeit wird die Planung der Generalsanierung des Schulzentrums mit Volks-, Sonder-, Mittel- und Polytechnischer Schule finalisiert und zeitnah um einen Finanzierungsplan für dieses kostenintensive Projekt angesucht. „Als große Veränderung zum Bestand ist vor allem der südliche Zubau mit einem Eingangsbereich für alle Schulen zu sehen und eine neue Mitte im Gebäude mit Aula, Schülerausspeisung und Ganztagsschule“, informiert Amtsleiter Roland Haslhofer. Angestrebt wird im Optimalfall eine Umsetzung der Pläne in drei Etappen von 2025 bis 2027.
Generationenpark
Bereits begonnen hat die Marktgemeinde mit dem Bau des Gehsteiges beim Generationenpark im Weißenbachtal. „Mit der Planung hat sich eine Arbeitsgruppe mehr als ein Jahr intensiv beschäftigt“, sagt Bürgermeister Hinterreither-Kern. Es wurden ähnliche Projekte besichtigt und eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung abgehalten. Der Generationenpark gliedert sich in Bereiche für Ruhe, Erholung und Kommunikation, Bewegung, Fitness und Motorik sowie einen Spielplatz. Die Kosten bleiben dank Mitteln aus dem Leader-Fördertopf sehr moderat. 60 Prozent der Gesamtkosten von 150.000 Euro kommen aus Leader-Mitteln, 40.000 Euro steuert die Sparkassenstiftung bei. Der Gemeindeanteil beläuft sich auf lediglich 20.000 Euro. Den Zuschlag für die Ausstattung hat die Firma Penz Motorik GmbH aus Liebenau erhalten, der Aufbau wird bereits im Herbst erfolgen. Im Zuge des Projekts werden weitere Parkplätze entstehen.
Baugrund-Reserve
Ungebrochen ist der Trend zum Eigenheim. Diesem trägt die Marktgemeinde mit voll aufgeschlossenen Bauparzellen mit rund 700 bis 750 Quadratmetern Größe Rechnung. „Auf fünf von zwölf Parzellen wird bereits gebaut“, freut sich der Bürgermeister. In Sachen Wasserversorgung wurde gerade ein Riesenprojekt abgeschlossen. „Unsere Haushalte und großen Abnehmer sind bestens abgesichert“, so Hinterreither-Kern.


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