Neueröffnung im Ärztezentrum Freistadt: Privat-MRT stärkt medizinische Versorgung
FREISTADT. Im Ärztezentrum Freistadt wird mit Jänner 2026 ein wichtiger Schritt für die regionale Gesundheitsversorgung gesetzt. Die Radiologie Freistadt eröffnet ein privates Magnetresonanztomographie-Gerät (MRT) der neuesten Generation und erweitert damit das diagnostische Angebot im Bezirk deutlich.

Erstmals steht Patienten in Freistadt und Umgebung eine Magnetresonanztomographie direkt vor Ort zur Verfügung – ohne weite Wege und mit kurzen Wartezeiten. Mit der Inbetriebnahme des neuen Geräts wird eine seit Jahren bestehende Versorgungslücke geschlossen. Bisher mussten Patienten für eine MRT-Untersuchung häufig in andere Bezirke ausweichen. Künftig ist eine rasche, wohnortnahe Abklärung direkt in Freistadt möglich.
Der Mediziner Samir Al-Kattib von der Radiologie Freistadt betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Die Bevölkerung erhält damit einen schnellen Zugang zu hochwertiger Diagnostik, was insbesondere bei akuten Fragestellungen oder zur Absicherung von Therapien entscheidend ist.“
Breites Untersuchungsspektrum an einem Standort
Das neue Privat-MRT deckt ein umfangreiches diagnostisches Spektrum ab. Dazu zählen Untersuchungen in der Orthopädie und Neurologie ebenso wie Unfall- und Schmerzdiagnostik sowie Tumor- und Vorsorgeuntersuchungen. Alle Leistungen werden gebündelt an einem Standort im Bezirk angeboten.
Davon profitieren nicht nur Patienten, sondern auch niedergelassene Ärzte und Fachärzte. Rasch verfügbare Befunde erleichtern die weitere Behandlung und verbessern die Zusammenarbeit innerhalb der regionalen Gesundheitsversorgung.
Stärkung der medizinischen Unabhängigkeit im Bezirk
Auch der Mediziner Rainer Wunn von der Radiologie Freistadt sieht in der Neueröffnung einen wichtigen Impuls: „Uns war wichtig, dass moderne Diagnostik dort entsteht, wo die Menschen leben. Die Region gewinnt dadurch nicht nur Zeit und Komfort, sondern vor allem ein Stück medizinische Unabhängigkeit. Freistadt wird versorgungstechnisch stärker und breiter aufgestellt.“
Kurze Wartezeiten, flexible Terminvergaben, eine gute Erreichbarkeit sowie ausreichend Parkmöglichkeiten sollen den Zugang zusätzlich erleichtern.
MRT für Klinikum Freistadt im Jahr 2026
Auch für das Klinikum Freistadt soll es ein MRT-Gerät geben. Ende 2022 fiel der Beschluss, für OÖ drei weitere MRT-Geräte zur Aufnahme in den Großgeräteplan des Österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG) zu beantragen. Ein Gerät ist für das Klinikum Freistadt vorgesehen, der Zeitplan verzögerte sich jedoch. Nächtes Jahr soll es nun soweit sein. Christine Dörfel, Konzernpressesprecherin der OÖ Gesundheitsholding: „Die nötigen baulichen Vorbereitungen zur Installation des MRT-Gerätes im Klinikum sind bereits im Zuge des Masterplans in Umsetzung und laufen nach Plan. Die Inbetriebnahme soll dann jedenfalls bis Ende 2026 erfolgen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden