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Bad Zell bereitet sich aufs Fest der Volkskultur vor

Mag. Claudia Greindl, 30.01.2026 12:48

BAD ZELL. Beim Jahresauftakt des Forums Volkskultur im Linzer Haus der Kultur präsentierte sich Bad Zell als Gastgeber des Festes der Volkskultur 2026. Von Freitag, 18. September, bis Sonntag, 20. September, steht die Mühlviertler Gemeinde ganz im Zeichen von Tradition, Brauchtum und gelebter Volkskultur.

Bad Zells Bürgermeister Martin Moser (l.) und Hans Hinterreiter, Obmann des Kulturforums Bad Zell, mit Präsidentin Christine Huber vom Forum Volkskultur (Foto: Herbert Schorn/OÖN)

Üblicherweise findet das Fest der Volkskultur im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Aufgrund mehrerer Verschiebungen, unter anderem infolge der Corona-Pandemie, kommt es heuer zu einer Ausnahme. Nach dem stark besuchten Fest in Treubach mit rund 7.500 Besuchern folgt nun Bad Zell als Austragungsort.

Festmotto: „Fest.zaumhaltn“

Eine Delegation der Gemeinde stellte beim Jahresauftakt des Forums Volkskultur die geplanten Programmpunkte vor. Bürgermeister Martin Moser und Kulturforum-Obmann Hans Hinterreiter präsentierten das Fest unter dem Motto „Fest.zaumhaltn“.

Neuer Name und Kurort seit 50 Jahren

Die Wahl fiel auf Bad Zell, da sich die Gemeinde vor 50 Jahren vom Namen „Zell bei Zellhof“ verabschiedete und offiziell zum Kurort wurde. Dieses Jubiläum bildet den festlichen Rahmen für den Auftakt am Freitag, 18. September. Geplant sind ein offizieller Festakt sowie eine Menschenkette mit rund 500 Beteiligten rund um das Festgelände.

Traktortrefen, Mundartabend, Festzug

Der Samstag beginnt mit einem Treffen von Steyr-15er-Traktoren. Am Abend sorgen 1.000 Fackeln für eine stimmungsvolle Beleuchtung des Geländes. Darüber hinaus umfasst das Programm klassische Elemente wie einen Mundartabend, Wertungstänze und einen großen Festzug. Ergänzt wird das Angebot durch einen bereits im Frühjahr startenden Jugendmalbewerb, eine Trachtenmodenschau sowie einen Radiofrühschoppen. 

Veranstaltet wird das Fest vom Forum Volkskultur, dem 25 Landesverbände mit insgesamt rund 120.000 Mitgliedern angehören. Präsidentin Christine Huber und Geschäftsführer Klaus Landa nutzten den Jahresauftakt zudem, um das Jahresprogramm sowie eine neue Website vorzustellen.

Landeshauptmann Thomas Stelzer unterstrich die Bedeutung der Volkskultur in Oberösterreich. Sie sei kein punktuelles Ereignis, sondern Teil des alltäglichen Lebens im Land.


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