Für Jung und Alt: Aist-Gemeinde Wartberg setzt auf Entwicklung
WARTBERG. Viele große Projekte in der Gemeinde konnten in den vergangenen Monaten abgeschlossen werden, darunter die Neugestaltung des Marktplatzes und der Neubau der Krabbelstube, die kürzlich offiziell eröffnet wurde.

„Der Ausbau der Krabbelstube war dringend notwendig, im neuen Gebäude sind jetzt fünf Gruppen untergebracht“, sagt Bürgermeister Dietmar Stegfellner. Am 22. Mai wurde das in Holzbauweise errichtete Gebäude mit Gründach, PV-Anlage und einem großen Garten offiziell eröffnet. In Betrieb ist es bereits seit Beginn des Kindergartenjahres. „Der Garten neben der Krabbelstube wurde so konzipiert, dass er die Fantasie der Kinder anregen soll. So stehen dort zum Beispiel Kunstobjekte, die zum Spielen und Klettern einladen. Ein Erdloch zum Buddeln macht den Kleinen ebenfalls viel Spaß“, freut sich Stegfellner über die neue Betreuungseinrichtung, in der sich die Kinder sichtlich wohlfühlen.
Küche wird erweitert
Gestartet wird nun ein Sanierungsprojekt im Kindergarten. Die frei gewordenen Räumlichkeiten der ehemaligen Krabbelstube werden für den Kindergarten adaptiert. Im Zuge des Projekts wird auch die Küche erweitert, wo künftig für den Hort mitgekocht wird. Dadurch kann die Kapazität auf 22.000 Essen pro Jahr (derzeit: 15.000 Mahlzeiten) erhöht werden. „Bei uns wird alles frisch und natürlich selbst gekocht und wir tragen das Gütesiegel ‚Gesunde Küche‘, was mich sehr freut“, sagt der Bürgermeister.
Aber nicht nur für die jüngsten Gemeindebürger wird in Wartberg viel getan: Nun widmet sich die Gemeinde dem Thema altersgerechtes Wohnen. „Wir sind gerade in der Ideenfindung, wie man auf einem Grundstück im Ortszentrum altersgerechtes Wohnen umsetzen kann. Es soll selbstständiges, barrierefreies Wohnen beinhalten, aber auch die Möglichkeit bieten, mobile Dienste zuzubuchen.“
Nahversorgung noch nicht gesichert
Eine Herausforderung ist derzeit noch die Lebensmittel-Nahversorgung, nachdem der Unimarkt schließen musste. „Wir sind intensiv auf der Suche und führen Gespräche. Wir sind uns der Wichtigkeit eines Nahversorgers in der Gemeinde bewusst“, sagt Stegfellner.


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