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KÖNIGSWIESEN. Eine großangelegte Alarmstufe 2-Übung absolvierten rund 140 Kameraden der Feuerwehren in Königswiesen mit dem Einsatzführungsunterstützungsteam (EFU) Tragwein sowie dem Atemschutzfahrzeug (ASF) Hagenberg sowie den Feuerwehren Arbesbach (NÖ), St. Georgen am Walde und Pabneukirchen (Bezirk Perg). 

 (Foto: Willibald Schmalzer/EFU Tragwein)
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Angenommen wurde ein Brand des Kirchturms und des Kirchendaches nach einem Blitzschlag infolge eines schweren Gewitters. Durch herabstürzende brennende Teile der Turmkonstruktion wurde zusätzlich die Dachkonstruktion des Gebäudes Markt 2 in Brand gesetzt. Im Übungsszenario galten zudem 20 Personen als vermisst.

Insgesamt 20 Einsatzfahrzeuge mit 141 Kameraden rückten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung aus. Das Hauptaugenmerk lag auf der Rettung der vermissten Personen, dem Schutz der umliegenden Gebäude vor einer Brandausbreitung sowie dem Aufbau einer gesicherten Löschwasserversorgung über mehrere Zubringerleitungen (zwei von der großen Naarn und eine vom Klammleitenbach).

Karl Hüttmannsberger und Julian Kloibhofer erarbeiteten mit ihrer Mannschaft eine herausfordernde Übung im Ortszentrum. Bezirksfeuerwehkommandant Thomas Wurmtödter, Abschnittsfeuerwehrkommandant Markus Diesenreither und auch Bürgermeister Roland Gaffl verfolgten den Ablauf der anspruchsvollen Übung. 

Das Rote Kreuz und die Polizeiinspektion waren ebenfalls vor Ort. Die Unterstützung durch die Drohne der EFU Tragwein ermöglichte eine ausgezeichnete Lageübersicht von oben und stellte wertvolle Informationen für die Einsatzleitung bereit.


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