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FREISTADT. Die HLW/HLK Freistadt wurde mit dem Young-Science-Gütesiegel für Forschungspartnerschulen ausgezeichnet. 

BM Eva-Maria Holzleitner, Hannes Haubner und Hans-Jürgen Prall (Lehrpersonen), OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice (Foto: OeAD_APA-Fotoservice_Hörmandinger)

Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und der OeAD im Education Lab in Wien verliehen zum achten Mal das Young-Science-Gütesiegel für Forschungspartnerschulen. Ausgezeichnet wurden 42 Schulen aus sieben Bundesländern für ihre erfolgreichen Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, ihre forschungsorientierten Schulschwerpunkte und die aktive Einbindung von Schülern in Forschungsprozesse. Die Jury setzte sich aus Experten aus den Bereichen Forschung, Wissenschaftskommunikation und Schulentwicklung zusammen. Durch die Verleihung führte der Physiker und Wissenschaftsjournalist Florian Aigner.

Neugier und Kreativität

„Die prämierten Schulen zeigen eindrucksvoll, wie Forschung und Wissenschaft bereits im Schulalltag erlebbar gemacht werden können. Sie schaffen Zugänge, bauen Hürden ab und eröffnen jungen Menschen neue Perspektiven. Entscheidend ist, dass Bildung und Wissenschaft nicht vom Elternhaus oder von traditionellen Rollenbildern abhängen dürfen. Mein Dank gilt den engagierten Schulleitungen und Lehrpersonen: Sie fördern Neugier, Kreativität und Vertrauen in die Wissenschaft“, sagt Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner.

Neun Schulen in Oberösterreich

Von den 50 Schulen, die eine gültige Bewerbung eingereicht haben, wurden 42 ausgezeichnet – davon zwölf zum ersten Mal und 30 im Rahmen einer Nachzertifizierung. Unter den ausgezeichneten Schulen befinden sich 16 berufsbildende mittlere und höhere Schulen, zwölf AHS, acht Volksschulen und sechs Mittelschulen. Regional verteilen sie sich wie folgt: je zwölf Schulen in Wien und der Steiermark, neun in Oberösterreich, fünf in Salzburg, zwei in Niederösterreich sowie je eine in Tirol und Kärnten.

„Die Forschungspartnerschulen machen sichtbar, wie vielseitig und dynamisch Bildung heute gedacht und gelebt wird. Forschungskooperationen eröffnen neue Räume für kreatives Lernen und zeigen, wie groß das Interesse der Schulen ist, Wissenschaft aktiv in den Unterricht zu integrieren. Dieses Engagement verdeutlicht: Forschendes Lernen ist ein zentraler Bestandteil einer zukunftsorientierten Bildungslandschaft“, betont OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice. 


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