Haus für Senioren Bad Zell - Ein Jahrzehnt gelebter Gemeinschaft und Begleitung im Alter
BAD ZELL. Das Haus für Senioren Bad Zell des Diakoniewerks feierte sein zehnjähriges Bestehen. Das Jubiläum bot Anlass, auf ein Jahrzehnt zurückzublicken, das von Menschlichkeit, Gemeinschaft und individueller Begleitung geprägt ist.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2016 bietet das Haus für Senioren Menschen im Alter ein Zuhause, das Selbstbestimmung fördert und zugleich Raum für Begegnung und Gemeinschaft schafft.
Persönliche Zimmer
Das Haus bietet 48 barrierefreie Einzelzimmer, die die Bewohner individuell mit vertrauten Möbelstücken und persönlichen Erinnerungsgegenständen gestalten. So entsteht ein Zuhause, das Geborgenheit und Selbstbestimmung gleichermaßen fördert.
Hausgemeinschaftsmodell für mehr Miteinander
Das Besondere am Haus für Senioren Bad Zell ist das Hausgemeinschaftsmodell des Diakoniewerks. In vier Hausgemeinschaften, die auf zwei Stockwerke verteilt sind, leben jeweils zwölf Menschen zusammen. Die Zimmer sind rund um eine gemeinsame Wohnküche und den Wohnbereich angeordnet. Hier spielt sich das tägliche Leben ab: Gemeinsam wird gegessen, gefeiert, erzählt und Zeit miteinander verbracht. Großzügige Terrassen sowie ein weitläufiger Garten schaffen zusätzliche Orte der Begegnung.
Bewegendes Jubiläumsfest
Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum Sommerfest und feierten gemeinsam mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und freiwilligen Helfern. In persönlichen Erinnerungen und Anekdoten wurde auf viele bewegende und heitere Momente aus den vergangenen zehn Jahren zurückgeblickt.
Labg. Josef Naderer überbrachte die Grußworte von Sozial-Landesrat Christian Dörfel. In seiner Ansprache ging er auf die Entstehungsgeschichte des Hauses sowie auf die Besonderheiten des Hausgemeinschaftsmodells ein. Mit diesem Konzept hat das Diakoniewerk eine Wohn- und Betreuungsform entwickelt, die sich am gewohnten Alltag der Menschen orientiert und in seinen Häusern konsequent umgesetzt wird.
Zu den Ehrengästen zählten außerdem Bürgermeister Martin Moser, Diakoniewerk-Geschäftsführerin Dorothea Dorfbauer sowie Pfarrer Hans Resch. Für eine kleine Freude sorgten die Kinder des benachbarten Kindergartens, die dem Jubiläumsfest einen kurzen Besuch abstatteten.


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