Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

FREISTADT. Die Zahl der Hitzetage im Bezirk Freistadt nimmt deutlich zu. besonders Ältere, Kinder und Kranke leiden darunter. Um Städte und Gemeinden besser auf die Folgen der Klimakrise vorzubereiten, fördert das Umwelt- und Klima-Ressort des Landes Oberösterreich Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung und Klimawandelanpassung.

Die Klimakrise ist kein abstraktes Phänomen mehr. Nicht nur die Landwirtschaft, besonders auch Ältere, Kinder und Kranke leiden unter der Hitze. (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

Während im langjährigen Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 im Bezirk Freistadt jährlich vier Hitzetage mit mindestens 30 Grad Celsius verzeichnet wurden, waren es im Jahr 2025 bereits 13. Bis Mitte Juli 2026 wurden bereits 16 Hitzetage gezählt. Der Sommer dauert jedoch noch an. Laut Daten von GeoSphere Austria, dem Klimadashboard und dem Land Oberösterreich zeigt sich ein klarer Trend: Die Sommer werden heißer, gleichzeitig nehmen Tropennächte zu. Besonders ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen sind von dieser Entwicklung betroffen.

Klimakrise vor der Haustür

„Die Klimakrise ist keine abstrakte Diskussion mehr. Sie steht im Sommer direkt vor unserer Haustür. Wenn wir heute deutlich mehr Hitzetage und Tropennächte erleben als noch vor wenigen Jahrzehnten, dann dürfen wir nicht so tun, als wäre das normal. Wer den Klimaschutz bremst, verschärft die Hitze von morgen. Gleichzeitig müssen wir unsere Gemeinden so gestalten, dass Menschen auch an heißen Tagen gut und gesund leben können. Jeder Baum, jeder entsiegelte Platz und jeder schattige Ortskern macht einen Unterschied“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Förderungen für Begrünung und Entsiegelung

Versiegelte Plätze, große Asphaltflächen und fehlende Bäume verstärken die Hitzebelastung in Ortszentren. Das Land Oberösterreich unterstützt deshalb Gemeinden dabei, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen. Über das Gemeinde-Klimawandelanpassungsprogramm werden unter anderem Baumpflanzungen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen oder sogenannte Schwammstadt-Lösungen gefördert. Darüber hinaus unterstützt das Land Gemeinden und Vereine bei der Entsiegelung asphaltierter Flächen, damit Regenwasser wieder versickern und neue Grünflächen entstehen können.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden